weather-image
10°
25. Schleppjagd mit der Lipperlandmeute durch das Röcker Feld

Optimales Wetter für Pferd und Reiter - nur für Hunde ist's zu warm

Bückeburg (jp). Ein kleines Jubiläum konnten die Schleppjagd- und Jagdsportfreunde Bückeburg bei ihrer diesjährigen Schleppjagd durch das Röcker Feld feiern: Zum 25. Mal galoppierten die Bückeburger Reiterinnen und Reiter hinter der Lipperlandmeute her.

veröffentlicht am 07.10.2006 um 00:00 Uhr

Beim Halali erhalten die Hunde zum Dank das Curee aus Pansen. Fo

Seit einem Vierteljahrhundert halten also die quirligen Jagdhunde der Rasse Foxhound vom Schleppjagdverein Lipperland aus dem Kalletal dem Jagdritt durch die malerische Umgebung des Bückeburger Schlosses die Treue. Zugleich gab mit Friedel Sielemann aus Bielefeld der neue Master der Lipperlandmeute seinen Einstand. Er tritt mit seiner Equipage in die Fußstapfen von Helmut Rottschäfer aus Bad Salzuflen, der zuvor jahrelang bei den Bückeburger Jagden ritt. Rund 50 Reiterinnen und Reiter konnte Jagdherr Michael Zepp im Bückeburger Schlosshof begrüßen. Hinzu gesellten sich beim Ausritt hinter der Hundemeute mehrere Kutschen sowie Treckergespanne, von deren Anhängern aus Zuschauer das reiterische Geschehen beobachten konnten. Entgegen den Vorhersagen kredenzte das Wetter den Jagdreitern spätsommerlichen Sonnenschein und angenehmste Temperaturen: Für Pferd und Reiter optimal, für die Hunde fast schon ein wenig zu warm. Ausdrücklich dankte Michael Zepp der Fürstenfamilie dafür, das Schloss und seine Umgebung für die Begrüßung und den Ausritt nutzen zu dürfen: "Unsere Jagd könnte nicht so schön sein, wenn nicht die Rahmenbedingungen stimmen würden." Ebenso dankte er Heinrich Werkmeister von den Schleppjagd- und Jagdsportfreunden für die gelungene Organisation, dem Parforcehorn-Bläserkorps Fermate für die musikalische Umrahmung sowie der Heeresfliegerwaffenschule für die Erlaubnis, auf dem Truppenübungsgelände reiten zu dürfen. "Denjenigen, die heute das erste Mal hier sind, wird nachher bewusst werden, was uns hier für ein einmaliges Gelände zur Verfügung steht." Beim Halali auf der Mausoleumswiese erhielten die Reiter den traditionellen Bruchüberreicht, während sich die Foxhounds der Lipperlandmeute mit Begeisterung auf das Curee stürzten. Pferde und Hunde waren wohlbehalten von der Jagd zurückgekehrt. Einige Reiter hatten allerdings beim Sprung den Sattel unfreiwillig verlassen und sich dabei harmlose Blessuren zugezogen. Den Abschluss bildete das traditionelle Jagdessen, welches in diesem Jahr im Tennisheim im Schlosspark ausgerichtet wurde.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare