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Oldtimer, die so gar nicht alt sind

Sie sind wieder voll da: Karin und Klaus Steffens fahren einen Sieg nach dem anderen ein mit ihren Oldtimern. Zunächst haben es die beiden Hamelner nach einer Krankheit etwas ruhiger angehen lassen und sind die „ADAC-Sunflower-Rallye“ rund um den Müritz-See mit ihrem Rolls-Royce Sedanca Drop Head Coupe von 1936 gefahren und haben die Klassenwertung gewonnen. Mit diesem „Etappen-Sieg“ konnten sie unbeschwert zur „Vorderpfalz-Classic“ fahren, eine anspruchsvolle Rallye auf den klassischen Strecken im Pfälzer Wald.

veröffentlicht am 30.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 15:21 Uhr

Sie sind wieder voll da: Karin und Klaus Steffens fahren einen Sieg nach dem anderen ein mit ihren Oldtimern. Zunächst haben es die beiden Hamelner nach einer Krankheit etwas ruhiger angehen lassen und sind die „ADAC-Sunflower-Rallye“ rund um den Müritz-See mit ihrem Rolls-Royce Sedanca Drop Head Coupe von 1936 gefahren und haben die Klassenwertung gewonnen. Mit diesem „Etappen-Sieg“ konnten sie unbeschwert zur „Vorderpfalz-Classic“ fahren, eine anspruchsvolle Rallye auf den klassischen Strecken im Pfälzer Wald. Allerding nicht mit einem betulichen Vorkriegsauto, sondern mit ihrem BMW 3.0CSi. Mit dabei waren zahlreiche Deutsche und Europa-Meister wie Walter Smolej, Wolfgang Inhester, Harald Demuth oder Klaus Fritzinger. Ergebnis: Klassensieg und dritter Gesamtrang, außerdem bestes „Mixed-Team“. Besonders gefreut haben sie sich, dass sie die Lancia-Werksfahrer Luciano Viaro (mehrmaliger Gewinner der „Mille Miglia“) und Daniel Claramunt hinter sich lassen konnten.

Ein erlebnisreicher Vormittag fand kürzlich am und im Maislabyrinth der Elisabeth-Selbert-Schule statt. Zu Gast bei Schülern und den angehenden Erziehern der Fachschule für Sozialpädagogik waren Grundschüler aus Klein Berkel und der Basbergschule. In Gruppen absolvierten die Kinder verschiedene Projekte, so eine Schatzsuche oder ein Agentenspiel, in dem die Kinder Spuren im Maislabyrinth suchten. Zusätzlich wurden viele Spiele gespielt, die bei den Kindern großen Anklang fanden. Die Kleingruppen feierten einen individuellen Abschied, in denen die Kinder für ihre vollbrachte Leistung Urkunden und andere Auszeichnungen bekamen. Zum gemeinsamen Abschluss kamen noch einmal alle zusammen – die beteiligten Lehrkräfte der Elisabeth-Selbert-Schule, Jenny Engel und Désirée Köhler, die Grundschüler mit den dazugehörigen Lehrkräften und die Schüler. Ein Gruppenbild zeugt von diesem schönen Tag, für den lange Vorbereitungen nötig waren, ein Elternabend rundete das Projekt ab.

Mit der Ehrung der besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der sechsteWettbewerb Technikjournalismus von ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie e.V.) und Siemens zu Ende gegangen. Fast 150 Nachwuchsjournalisten von Schülerzeitungen und Campusmedien hatten im Herbst 2008 und im Frühjahr 2009 auf Fachmessen in Nürnberg und Hannover Material rund um die Automatisierungstechnik recherchiert. Die Autoren der besten Artikel und Hörfunkbeiträge konnten jetzt aus der Hand von Edelgard Bulmahn, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Technologien, ihre Preise entgegen nehmen. Zwei der Preisträger kommen vom Albert-Einstein-Gymnasium aus Hameln: Sven Boettsch und Ines Küster. Mit seinem Radiobeitrag zu deutschen Technologien in der Entwicklungshilfe konnte Sven den ersten Platz in der Kategorie Hörfunk belegen. Ines Küster errang mit ihrem Feature über erneuerbare Energien den dritten Platz in der Schülerkategorie Print.

4 Bilder
Wiedersehen nach Jahrzehnten und eine Torte mit dem alten Klassenfoto.

Die Unterstützung durch Schulen, Ministerien und Unternehmen unterstreicht den Erfolg des Wettbewerbs. So hatte die Hameln Group GmbH die Fahrtkosten zu Workshop und Recherche für die Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums sowie der Sertürner Realschule getragen. Die Schirmherrschaft für den diesjährigen sechsten Durchgang hatten die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann sowie deren NRW-Amtskollegin Barbara Sommer übernommen. Unterstützt wird der Wettbewerb auch vom Verband Deutsche Fachpresse und der RTL-Journalistenschule.

20 Kinder, drei Trainer und zwei Betreuer des 1. Karate Dojo Hameln e.V. machten sich von Freitag bis Sonntag auf den Weg in das Landheim der Tellkampfschule Hannover e.V. in Springe zur dritten Kinderfreizeit des Vereins. Mit einer Nachtwanderung wurde das Wochenende eingeläutet. Leider begann es nach der Nachtwanderung zu regnen, der Begriff „Sommer“ schien nicht zu passen. Dies war ganz anderes geplant von Jugendwartin Monika Neumann. „Wir wollten eigentlich alles draußen machen.“ Schade, dass nun alles „ins Wasser gefallen“ ist, könnte man meinen, doch das Gegenteil war der Fall – Plan B trat in Kraft. Die Jugendwartin, Dave Sadler und Jessica Rädecker wollten mit ihren jugendlichen Betreuerinnen Lisa Pielenz und Alisa Otto durch einen besonderen Wettkampf den besten Karateka unter den mitgereisten Kindern ermitteln.Dramatisch wurde dieser Wettkampf den Kindern, die alle im Karateanzug in einer Reihe stehen, angekündigt. Ob wirklich K.o. geschlagen werden solle, fragen sich einige. Größe und Kraft sind bei diesem Spiel nicht unbedingt entscheidend, Beweglichkeit, Geistesgegenwart und Körperbeherrschung geben den Ausschlag. „Die Jugendtrainer machen bei uns eine tolle Arbeit“, berichtet Ingo Rädecker stolz, der als 1. Vorsitzender des Vereins vor Ort war. Durch das erzwungene „Drinnenbleiben“ hätte er mehr Unruhe, Streit und Übermut erwartet, doch sei fast alles harmonisch abgelaufen. Die paar Unruhegeister im großen Jungenzimmer, die die Nachtruhe nicht so genau nahmen, wurden am folgenden Tag mit etwas Küchendienst kuriert. Das Thema der letzten „Mannschaftsbesprechung“ vor der Heimreise lautete übrigens: „Freundschaft“.

Die ehemaligen Schülerinnen der Abschlussklasse 8b, Abgangsjahrgang 1959 der Klütschule, trafen sich jetzt zum 50. Jubiläum in „Rinkleff Ratsstuben“ in Hessisch Oldendorf zum gemeinsamen Wiedersehen, und zwar auf Initiative von Ursula Ketelhake und Marlene Richter. Von den 42 ehemaligen Schülerinnen konnten bis auf eine alle ausfindig gemacht werden, obwohl keine mehr ihren Mädchennamen trug. Die Resonanz war sehr positiv: 21 kamen, acht bedauerten ihre gebuchte Urlaubsreise, und nur wenige waren anderweitig verhindert. Das Lokal war ausgewählt worden, weil es von der ehemaligen Klassenkameradin Ute Rinkleff geführt wird. Sie spendierte auch den Kuchen, der unter anderem mit einem Klassenfoto aus dem Jahr 1959 verziert war. Da das letzte Treffen vor 20 Jahren stattgefunden hatte, mussten einige sich erstmal vorstellen, um wiedererkannt zu werden. Am Ende dieser Zusammenkunft versprach man sich jedenfalls, dass bis zum nächsten Treffen nicht wieder 20 lange Jahre vergehen sollen.

Die Stadt Hessisch Oldendorf hat eine weitere Etappe auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune erfolgreich zurückgelegt. Davon konnte sich Bürgermeister Harald Krüger beim Besuch des kommunalen Nachmittagsbetreuungsangebots an der Grundschule Fischbeck überzeugen. Diese neue Betreuungsform entstand im Februar 2008 auf Initiative einer Elterngruppe.

Mittlerweile wurden 17 Kinder angemeldet, weitere Anfragen liegen bereits vor.

Als eine der ersten Gemeinschaftsaktionen wurde der Klassenraum mit einem großen bunten Wandbild verschönert und kindgerecht gestaltet. „Wie stolz die Kinder auf ihr Werk sind, zeigt, dass sie sich ein Foto mit dem Bürgermeister vor ihrem Kunstwerk wünschten“, so Margareta Seibert, die das Projekt seitens der Verwaltung koordiniert. Schulleiter Dr. Michael Nimsch Faron sieht eine große Chance in dem Projekt, die Schule zu einem neuen Lebensraum für Kinder und Familien zu erweitern. „Alters- und klassenübergreifend werden Angebote von den beiden Betreuerinnen geplant und begleitet. Das Spektrum bei diesem Nachmittagsangebot reicht vom gemeinsamen Kochen und Essen über Hausaufgabenhilfe bis hin zu Geländespielen und Kreativangeboten“, erläutern die Betreuerinnen die Inhalte, die von 13 bis 16 Uhr angeboten werden. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung ohne unkontrollierten Fernseh- und Computerkonsum, das ist ein Gewinn und Garant für ausgeglichenere Schüler und Schülerinnen, sind sich Schulleiter und Betreuer sicher.CK

Ganz wie die Großen – hier ist vor allem Fairneß gefragt.

Im Maislabyrinth verlebten die Kinder mit ihren Betreuern einen aufregenden Tag.



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