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Solar-Tracker sollen an die Bahnhofstraße

Oldendorfer Firma hat weitere Pläne

Oldendorf (top). Ein leises Summen ist zu vernehmen, als sich der kleine Motor in Bewegung setzt und sich die 60 Quadratmeter große Photovoltaik-Tracker-Anlage um ein Grad weiter westlich Richtung Sonne neigt. „Die Technologie der so genannten Solar-Tracker arbeitet nahezu geräuschlos“, erklärt Peter Gall, der eine solche Anlage in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnhaus aufgebaut hat. Jetzt hat er weitere Pläne: Ab Sommer sollen auf einem nahezu 3000 Quadratmeter großen Grundstück in der Bahnhofstraße sechs weitere Module gebaut werden.

veröffentlicht am 13.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Oldendorf (top). Ein leises Summen ist zu vernehmen, als sich der kleine Motor in Bewegung setzt und sich die 60 Quadratmeter große Photovoltaik-Tracker-Anlage um ein Grad weiter westlich Richtung Sonne neigt. „Die Technologie der so genannten Solar-Tracker arbeitet nahezu geräuschlos“, erklärt Peter Gall, der eine solche Anlage in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnhaus aufgebaut hat. Jetzt hat er weitere Pläne: Ab Sommer sollen auf einem nahezu 3000 Quadratmeter großen Grundstück in der Bahnhofstraße sechs weitere Module gebaut werden. Dafür warb Peter Gall, Inhaber des gleichnamigen Oldendorfer Unternehmens, in einer Ortsratssitzung, in der er die Bedeutung der regenerativen Energien hervorhob: „Die derzeit vorhandenen natürlichen Ressourcen werden zunehmend knapper und die Beschaffung der bekannten Energiequellen immer schwieriger.“ Sonnenenergie stehe unbegrenzt zur Verfügung, und die technischen Möglichkeiten zur Umwandlung seien nach Jahren der Entwicklung so ausgereift, dass eine Umwandlung der Energie zu nahezu 100 Prozent möglich ist. Zudem benötige man heute auch nicht mehr zwingend eine Südausrichtung, um die Kraft der Sonne zu nutzen. „Die Photovoltaik-Tracker sind beweglich und gehen mit dem Lauf der Sonne mit“, so Gall. Damit werde eine höhere Ausbeute erzielt als bei fest installierten Anlagen. Zudem werde durch neue Systeme auch die Nutzung von indirektem Licht eingebunden, denn nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch Restlicht könne für die Umwandlung in Strom genutzt werden.

Wichtig bei dem Bau einer solchen Anlage sei es, dass sich ein Neubau in die Umgebung einfügt, sagte der für den Fachbereich Bau der Gemeinde zuständige Mitarbeiter Wolfgang Kapa. Baurechtlich spreche zudem nichts gegen die Installation der Solar-Tracker. Und auch die Ortsratsmitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus. „Aus der von Herrn Gall gestellten Bauvoranfrage bei der Gemeinde ergab sich für uns die Möglichkeit, dieses neue System interessierten Bürgern vorzustellen und sich Informationen darüber einzuholen“, sagte Ortsbürgermeister Eckhard Füllberg (CDU). In direkter Umgebung zu den Solar-Trackern sei eine Bepflanzung vorgesehen.

Einen Solar-Tracker hat Gall bereits installiert; weitere sollen an der Bahnhofstraße installiert werden.

Foto: top



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