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Niedersächsischer Judoverband wählt Obernkirchener ins Präsidium

Olaf Quest neuer Vizepräsident

Obernkirchen/Hannover (rd). Auf dem Verbandstag des niedersächsischen Judoverbandes wurde Olaf Quest vom MTV Obernkirchen zum neuen Vizepräsidenten für Breitensport gewählt. Gemeinsam mit diesem Amt wurde das komplette Präsidium neu gewählt.

veröffentlicht am 16.04.2008 um 00:00 Uhr

Im Jahr 2007 war der Verband in finanzielle Schieflage geraten. Nachforderungen der Rentenversicherungen in Höhe von 80 000 Euro konnten durch eine Sonderumlage der Vereine noch soeben beglichen werden. Haarscharf war der Verband damals der Insolvenz entgangen. Im Nachklang der damaligen Ereignisse hatte das gesamte amtierende Präsidium schon im Vorfeld der Jahresversammlung erklärt, nicht wieder zu kandidieren bzw. bei der Sitzung zurückzutreten. Eine Personalfindungskommission wurde daraufhin eingesetzt, um Kandidaten zu finden, die den Verband wieder in ruhiges Fahrwasser geleiten sollen. Im Verlaufe des letzten Vierteljahres wurden daraufhin in ganz Niedersachsen geeignete Kandidaten für das neue Präsidium gesucht. Auch der Abteilungsleiter der Obernkirchener Judoka, Olaf Quest, gehörte zu diesem Personenkreis. Im Rahmen mehrerer Gespräche wurden die gegenseitigen Vorstellungen erörtert und Quest wurde schließlich gemeinsam mit vier weiteren Personen als Wunschpräsidium den niedersächsischen Vereinen vorgestellt. Wie gut die Findungskommission die Vorstellungen der niedersächsischen Vereine umgesetzt hat, zeigte sich dann bei den (geheim durchgeführten) Wahlen. Jeder der von der Kommission vorgeschlagenen Kandidaten konnte etwa 90 Prozent der Stimmen erringen und wurde in das Präsidium gewählt. Folgende Personen bilden das neue Präsidium des niedersächsischen Judo Verbandes: Präsident: Christian Bebek, Hannover; Vizepräsident Leistungssport: Henning von Freeden, Verden; Vizepräsident Breitensport: Olaf Quest, Obernkirchen; Vizepräsident Finanzen: Hans-Peter Germann, Langenhagen; Vizepräsident Jugend: Ralf Deckers, Oldenburg.



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