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Ehrungen bei den Blutspendeterminen in Salzhemmendorf und Osterwald / Gemischte Bilanz / Zufriedenheit über zahlreiche Erstspender

Olaf Brakemeier erhielt für die 50. Teilnahme ein Schlemmerpaket

Salzhemmendorf/Osterwald (top). Täglich werden in den Einrichtungen des Niedersächsischen Blutspendedienstes rund 3400 Blutspenden zu Blutprodukten verarbeitet. Damit werde derzeit die Versorgung der Krankenhäuser zu rund 70 Prozent abgesichert. Doch der Bedarf an Blutprodukten zur Lebensrettung bleibt sehr hoch, welches sich allerdings nicht im Trend der Spender widerspiegelt. Gerade einmal 62 Spender kamen zur Blutspende nach Salzhemmendorf, welches bei dem Ortsverein für Enttäuschung sorgte. „Nicht nur das schlechte Wetter, sondern auch der demografische Wandel machen uns ganz schön zu schaffen”, sagte die erste Vorsitzende des Ortsvereins, Christina Hölscher. Eine Möglichkeit, diesem negativen Trend zu begegnen, wisse die Salzhemmendorferin derzeit nicht. Zudem liege die Problematik auch in der Terminvergabe.

veröffentlicht am 24.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:41 Uhr

Trotz der geringen Anzahl an Spendewilligen waren die DRK-Helfer über den Besuch von sieben Erstspendern sehr erfreut. Christina Hölscher dankte auch bei diesem Termin wieder langjährigen treuen Spendern mit Präsenten. Helmut Lüttensen ließ sich bereits zum 35. Mal den lebensrettenden Saft abzapfen, Claudia Dickow und Gerhild Schwarzer das 40. Mal, Rainer Behrendt das 55. Mal, sowie Lothar Sturm bereits zum 70. Mal. Eine besondere Spende gab Hartmut Höhne, der zum 88. Mal „einen wichtigen Schritt getan hat“, wie der Lauensteiner betonte.

Auch beim DRK-Ortsverein Osterwald stand jüngst ein Blutspendetermin an, bei dem Olaf Brakemeier für seine 50. Spende geehrt wurde. Mit einem Schlemmerpaket dankte die erste Vorsitzende Irmgard Deiters dem Oldendorfer. Neben dem 45-Jährigen fanden sich sehr zur Freude der Organisatoren 61 weitere Spender im Dorfgemeinschaftshaus ein. „Mit dieser Zahl sind wir durchaus zufrieden“, bilanzierte Inge Seiffert die Aktion. Im Herbst vergangenen Jahres seien es gerade einmal 46 Personen gewesen, betonte die Osterwalderin.

Unter den fünf Erstspendern befand sich auch Christoph Richter. Der junge Osterwalder ist Motorradfahrer und möchte mit der Blutspende ein Zeichen setzen, um anderen zu helfen. „Wer weiß, ob ich nicht selber einmal in eine Notsituation komme, in der auch ich auf eine Blutspende angewiesen bin“, so der Erstspender. Dass diese Entscheidung richtig sei, bestätigten die 14 anwesenden Helfer des DRK-Ortsvereins Osterwald. Schließlich sei es wichtig, dass täglich Menschen die Entscheidung treffen, Blut zu spenden, um damit uneigennützig anderen Menschen bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen zu helfen.



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