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"Bärchenvater" Gast von "Neue Apotheke" / Zweieinhalbkäsehoch: "Hoffentlich voll gelogen"

Ohne Gips und Mehl keine Gummibärchen

Bückeburg (bus). Ein "bärenstarkes Vergnügen" hat die "Neue Apotheke" ihrer Kundschaft bereitet. Insbesondere die Mädchen und Jungen etlicher Kindergärten und Kindergruppen zeigten sich schwer beeindruckt von den Vor- und Ausführungen des Spezialisten Rudolf Albrecht: Der Mitarbeiter der Dr. C. Soldan GmbH führte den Besuchern die klassische Fabrikation von Gummibärchen vor Augen - Verkostung inklusive.

veröffentlicht am 31.10.2006 um 00:00 Uhr

"Bärchenvater" Rudolf Albrecht begeistert junge Besucher mit Vor

Besondersüberrascht war das Publikum über die Tatsache, dass bei der traditionellen Herstellung vor allen Dingen Gips und Mehl benötigt werden. "Das ist ja wohl hoffentlich voll gelogen", mochte ein knapp zweieinhalb Käse hoher Feinschmecker spontan die vermeintliche Verunglimpfung seiner Lieblingssüßigkeit nicht wahr haben. Dem Knirps konnte geholfen werden. Gips, erläuterte der Fachmann, werde für die Formen und Mehl zur Vermeidung von Klebeeffekten benötigt. "Und außerdem macht das Mehl den Bärchen den Bauch schön weiß", verdeutlichte Albrecht. Für junge und alte Gäste gleichermaßen von Interesse war außer der Technik die Zutatenliste, auf der sich mit Wasser, Glukosesirup, Zucker, Zitronensäure, natürlich gewonnenem Vitamin C und aus schlichter Schweineschwarte generierter Gelatine ausschließlich Naturprodukte befanden. "Dass die Bärchen früher zwei bis drei Tage benötigten, um trocken hinter den Ohren, respektive verzehrtauglich zu werden", merkte Apotheken-Inhaber Mark Bültmann erleichtert an, habe sich in den Köpfen der Kundschaft nicht übermäßig nachhaltig festgesetzt - Albrecht hatte reichlich vorgefertigte Kostproben dabei.

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