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GEW-Kreisverband wählt neuen Vorstand

Ohne Gegenstimme in die neue Amtszeit

Stadthagen (bes). Der alte Vorstand des Kreisverbandes Schaumburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bleibt für zwei weitere Jahre im Amt. Bis auf eine Ausnahme: Sebastian Freudenberger löst Rainer Tschenett als Schriftführer ab.

veröffentlicht am 19.11.2008 um 00:00 Uhr

Das Programm der GEW-Mitgliederversammlung war kurzgehalten: Veröffentlichung des Geschäftsberichts, Wahl des neuen Vorstandes und der Delegierten. Und die 25 anwesenden Gewerkschafter hielten sich an diese Vorgaben. In knapp 30 Minuten waren der alte Vorstand und der Schatzmeister entlastet, die Abstimmung vollzogen. Während sich bei der Prüfung der Geschäftsberichte noch einige GEW-Mitglieder enthielten, wurden der neue Vorstand und die Delegierten für die GEW-Bezirks- und Landeskonferenzen einstimmig gewählt. Wie in den vergangenen Jahren gehören dem Kreisvorstand Friedrich Lenz als Vorsitzender, Rolf Schultz als dessen Stellvertreter, Undine Wellmann, zuständig für Beamten- und Angestelltenrecht, und Rolf Rosemeier-Tietjen als Schatzmeister an. Lediglich Sebastian Freudenberger ist neu in der Führung. Freudenberger tritt die Nachfolge von Rainer Tschenett als Schriftführer an. Als Pensionär hatte Tschenett nicht mehr für den Posten kandidiert. "Ich bedanke mich, dass ihr mich so lange ertragen habt", erklärte er und gab das Amt an Freudenberger ab. Nach der Wahl rief Wellmann die Versammelten dazu auf, sich am 3. Februar 2009 in Hannover an einer Kundgebung gegen eine Arbeitszeitverlängerung und Arbeitsverdichtung zu beteiligen. "Nur wenn wir da sind und die Zeitungen schreiben, dass wir massenhaft da sind, haben wir überhaupt eine Chance", betonte sie. Der Protest müsse wie am 8. Mai dieses Jahres auf die Straße gebracht werden, nur dann sei etwas bei Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann zu erreichen. Den Abschluss der GEW-Mitgliederversammlung bildete einöffentlicher Vortrag von Andreas Müller, dem Leiter des Instituts Beatenberg in der Schweiz. Müller betonte dabei immer wieder, dass in Zukunft eine individuelle Förderung und das Lernen des Lernens zentrale Bedeutung im Schulalltag haben würden.



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