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Rückblick der Ortswehr Hessisch Oldendorf auf die Einsätze im vergangenen Jahr / 542 Stunden Fortbildung geleistet

Ohne Feuerwehr wäre die Polizei überfordert

Hessisch Oldendorf (ah). Mit 37 Einsätzen, darunter sieben mit Atemschutz, war das vergangene Jahr für die Ortswehr Hessisch Oldendorf im Vergleich zu 2010 eher ruhig. „Einmal waren wir fast acht Wochen ohne Einsatz“, berichtet Ortsbrandmeister Thomas Zacher.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:41 Uhr

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Gerufen wurden die Aktiven zu einem Großbrand auf der Kompostierungsanlage, zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person sowie zu einer Fahrstuhlrettung. Schornstein-, Küchen-, Pkw-, Strohballen- und Misthaufen-Brände standen außerdem auf der Einsatzliste. 50000 Liter Wasser waren notwendig, um in fünfstündiger Arbeit Mutterboden von der B 83 zu entfernen.

Die Zahl der Brandmeldeanlagen, für die die Ortswehr zuständig ist, hat sich um eine in der Oberschule und eine in „Unser Dorf“ in Fischbeck erweitert. Wenngleich alljährlich überwiegend blinder Alarm ausgelöst werde: „Der Alarm von drei Brandmeldern 2011 verhinderte mögliche Brände“, betont Zacher.

Traditionell sicherten die Aktiven den Karnevalsumzug sowie den Baxmannlauf, stellten die Brandwache beim Osterfeuer und engagierten sich beim Umwelttag. Der Schulklassenbetreuer der Schwerpunktwehr hatte drei Klassen und zwei Kindergartengruppen zu Gast. Angeschafft werden mussten ein großer Streuwagen für Ölspuren, eine neue Rettungsschere und T-Shirts für die Jugendfeuerwehr. Ausbildungsleiter Bernd Meier berichtet von drei Boots- und zwei Alarmübungen sowie einem Erste-Hilfe-Lehrgang – insgesamt 542 Stunden Fortbildung, 1026 Stunden in praktischer sowie 373 in theoretischer Ausbildung.

„Sie sind die Speerspitze der Feuerwehr im Stadtgebiet, gut ausgebildete Spezialisten in Sachen Brandschutz“, lobt Bürgermeister Harald Krüger. Die flächendeckende Einsatzbereitschaft mache die Qualität vor Ort aus, fügt er hinzu. „Ohne Feuerwehr geht es für die Polizei nicht“, hebt auch Ulrich Mathies, Leiter der örtlichen Polizeidienststelle hervor und dankt für die gute Zusammenarbeit.

Beim Karnevalsumzug am 19. Februar werden die Aktiven wieder die Sicherheitswache stellen. In die Reihen der Aktiven aufgenommen wurde bei der Jahreshauptversammlung Thim Riechert. Befördert wurden Kerstin Waltemathe zur Oberfeuerwehrfrau, Moritz Gaida zum Hauptfeuerwehrmann sowie Heiko Bredemeier zum Brandmeister. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Jörg Gottschalk ehrte Friedrich Kaiser für 50 Jahre und Heiko Bredemeier für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr.



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