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Röhrenförmiges Tageslichtsystem sorgt für Helligkeit

Ohne Fenster: So holt man sich die Sonne ins Haus

veröffentlicht am 13.10.2012 um 00:00 Uhr

Und es werde Licht: Helle und freundliche Räumlichkeiten sind heutzutage schon ein Muss für alle Bauherren. Das Problem dabei: Hohe und breite Fenster schaffen zwar eine angenehme Atmosphäre, sind aber in der Regel nicht energieeffizient, da ein Großteil der Wärme durch die Schwachstellen an den Fensterrahmen entweicht, und zudem zu viel Hitze im Sommer in die Räume kommt. Je kleiner Fenster und Rahmen jedoch dimensioniert sind, desto dunkler wird der Raum.

Eine Möglichkeit, energiesparendes Bauen mit kleinen Fensteröffnungen, aber trotzdem mit hoher Tageslichtaufnahme, ist ein röhrenförmiges Tageslichtsystem. Eine sogenannte Solatube besteht aus einer patentierten Prismendachkuppel, die an einen Kanal angeschlossen ist. Die Prismenkuppel kann deutlich mehr Tageslicht aufnehmen als ein Fenster. Eine mehrschichtige Polymer-Oberfläche im Inneren dieser Röhre sorgt dafür, dass die eingefangenen Sonnenstrahlen mit einem minimalen Verlust von nur 0,3 Prozent pro Spiegelung ins Hausinnere geleitet werden. So landet das volle sichtbare Spektrum des Lichts im Raum, jedoch keine unerwünschte Wärme – ein großer Vorteil gegenüber großen Wand- oder Dachfenstern.

Da die Solatube in Längen bis zu 15 Metern verfügbar sind, gelangt das Tageslicht auch in die Zimmer, die nicht direkt im Obergeschoss liegen. Für unterschiedliche Raumgrößen bis 45 Quadratmetern bietet der Hersteller Interferenz nicht nur für enge Flure oder Treppenhäuser verschiedene Ausführungen an. Geschulte Fachunternehmen erledigen den schmutzfreien Einbau meist in zwei bis drei Stunden.

Fast wie draußen: Wenn genug Taglicht in sonst relativ dunkle Ecken, wie zum Beispiel den Flur kommt, fühlt man sich gleich wohler.

Foto: djd/

www.

interferenz.de

So funktioniert das System: Erst wird das Sonnenlicht eingefangen und durch den Dachboden nach unten geleitet, wo es dann im gesamten Raum verteilt wird.



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