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Wesergold-Baustelle: Sperrung der Extertalstraße Anfang Oktober geplant / Details am 20. September

"Ohne Ampelanlage gibt es ein Verkehrschaos"

Exten (wm). Acht Tage lang, vom 2. bis 7. Oktober, soll die Extertalstraße (Landesstraße 435) gesperrt werden, damit die Transportbrücke vom Wesergoldwerk zur neuen Versandhalle auf der anderen Straßenseite und dem Hochregallager neun Meter über der Fahrbahn montiert werden kann.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Das Hochregallager wird aus fertig montierten Teilen zusammenges

Am 20. September wollen sich die zuständigen Behörden, darunter die Polizei, die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln und das Ordnungsamt der Stadt Rinteln, mit dem Architekten und der ausführenden Firma über den tatsächlich notwendigen Zeitraum der Sperrung wie über die Details der Umleitung einigen. Allen Fachleuten ist klar, es wird schwierig werden - denn die einzig mögliche Umleitungsstrecke geht über die Braasstraße im Industriegebiet Süd bis zur Einmündung in die Bundesstraße 238 Möllenbeck-Steinbergen. Und hier trifft alles zusammen: Der Verkehrsstrom von und zur Autobahn, der Verkehr in Richtung Nordrheinwestfalen und aus dem Extertal, dazu die vielen Kunden, die tagsüber zu Aldi oder Expert wollen. Ohne eine Ampelanlage an der Einmündung, sagt Ordnungsamtsleiter Heinz-Dieter Edler, wird es hier ein Verkehrschaos geben - selbst wenn man unterstellt, dass ortskundige Autofahrer vermutlich schon am Stumpfen Turm abbiegen, um in die Stadt zu kommen. Deshalb habe auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr großes Interesse daran, die Sperrung zeitlich auf das absolut notwendige Maß zu beschränken, betonte in einem Telefongespräch Amtsleiter Markus Brockmann. Selbstverständlich sei man wirtschaftsfreundlich eingestellt und werde das Bauvorhaben keinesfalls behindern, doch auf der Landesstraße liege viel Verkehr, das schaffe ebenfalls Zwänge. Ursprünglich, so war zu hören, hatte die Baufirma in einer ersten Besprechung sogar gewünscht, die Straße für sechs Wochen dicht zu machen, um die Brückenteile auf der Landesstraße montieren zu können. Eine Idee, die von den Verkehrslenkern sofort ins Reich der Utopie verabschiedet worden ist. Die Brückenteile sind auf dem Gelände der Firma Wesergold vormontiert worden und sollen mit Riesenkränen in ihre Position auf den bereits aufgestellten Stützen eingehängt werden. Danach müssen noch Seitenteile und Dach der Transportbrücke montiert werden. Hier stelle sich die Frage, so Brockmann, inwieweit ein Netz, unter die Transportbrücke gespannt, für die notwendige Sicherheit garantieren könnte - wie vergleichbar bei ähnlichen Baustellen. Der Termin für die Straßensperrung ist schon mehrfach verschoben worden. Im Gespräch war zunächst Anfang August, dann stellte sich heraus, dass bei der Gründung der rund elf Meter hohen Doppelbrückenfundamente direkt an der Landesstraße nach einem Veto der Straßenbehörde nachgebessert werden musste. Was Brockmann übrigens wunderte, denn bereits im Januar seien in einer Besprechung alle Punkte aufgezählt und abgesprochen worden, die aus Sicht der Behörde wichtig waren, so unter anderem die Gründung der Stützen und dass davor eine Schutzplanke montiert werden müsse, damit so eine Stütze nicht zusammenbricht, wenn ein Fahrzeug dagegen fährt.



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