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Für Sanierung des Georg-Wilhelm-Hauses im Staatsarchiv recherchiert / Konzertmuschel wird einbezogen

Offen gelegt: Die Pläne für den Beauty Campus

Bad Eilsen (tw). Noch steht es nicht mit letzter Gewissheit fest, ob das Georg-Wilhelm-Haus zu einer Aus- und Weiterbildungsstätte für die Kosmetikbranche umgebaut wird - doch die Pläne der "Beauty Campus GmbH& Co. KG", die im Herbst 2008 starten will, nehmen auch ungeachtet dessen weiter Gestalt an. Gegenüber der Landes-Zeitung präsentieren die Geschäftsführenden Gesellschafter Stephanie und Torsten Frank jetzt ihre Entwürfe.

veröffentlicht am 27.03.2008 um 00:00 Uhr

Schwerpunkt 2008: die Sanierung von Fenstern und Haupteingang.

Insbesondere Stephanie Frank ist dabei in der Region keine Unbekannte: Die 39-Jährige hat in den zurückliegenden acht Jahren die Kosmetik- und Visagistenschule Schaumburg aufgebaut und fachlich geleitet. Wie bereits berichtet, soll das Georg-Wilhelm-Haus in einem ersten Schritt im Innern zu einem modernen Betriebsgebäude umgebaut und insbesondere die Haupteingangsfassade mit dem Säulenbalkon saniert werden. "Darüber hinaus", so Torsten Frank, "wären die Außenfenster und der Haupteingangsbereich, der in seinen ursprünglicheren Zustand zurückgebaut werden soll, die Schwerpunkte für dieses Jahr". Das Grundstück und auch die Nebengebäude (Georgenbrunnen und Konzertmuschel) sollen ebenfalls schrittweise saniert und in der Außenerscheinung früheren Zeiten angepasst werden. Dazu haben Stephanie und Torsten Frank Originalunterlagen im Bückeburger Staatsarchiv eingesehen sowie historische Studien betrieben. Im Ergebnis soll nicht nur die Attraktivität der historischen Gebäude selbst gestärkt werden, sondern auch der Zusammenhang mit dem Kurpark und die Bedeutung für den Ort Bad Eilsen. Dazu gehört ebenfalls die Verkehrsberuhigung im Kurpark selbst, da das zukünftige Privatgrundstück zwar für Fußgänger als Zugang zum Kurpark frei nutzbar sein soll, aber grundsätzlich nicht mehr als Durchgangsstraße für den Autoverkehr in den Kurpark. Der Georgenbrunnen mit seinem zugehörigen Gebäude spielt im Gesamtkonzept des Beauty Campus eine bedeutende Rolle: "Es ist geplant, den Brunnen wieder zu nutzen und das Gebäude als Geschäftsraum für kosmetische Produkte und -heilmittel zu verwenden", berichtet Torsten Frank. Allerdings könnte dieses Ziel derzeit noch "durch Bau- und Verkehrsvorhaben in unmittelbarer Nähe des Gebäudes" sowie durch Ämter respektive Genehmigungsstellen gefährdet werden. Zur Erinnerung: Der Beauty Campus versteht sich als private Berufsfachschule, will Aus- und Weiterbildungen sowie Umschulungen für Kosmetiker und Visagisten anbieten; außerdem versteht sich die Einrichtung als Kompetenzzentrum für Kosmetikinstitute. Last, but not least sollen Kosmetikprodukte verkauft und Kosmetikbehandlungen angeboten werden.



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