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CDU sieht verlorenes Vertrauen zurückgewonnen / Hohe Unterrichtsqualität Hauptziel des Schulleiterteams

„Oberschule Bodenwerder auf gutem Weg“

Bodenwerder. Die negativen Schlagzeilen gehören bei der Oberschule Bodenwerder der Vergangenheit an. Häufige Schulleiter-Wechsel, keine klare Schulordnung und das kurzfristige Aus für die IGS im letzten Sommer hatten das Vertrauen bei Schülern und Eltern verspielt. „Mit Frauke de Vries an der Spitze ist endlich Ruhe an die Schule zurückgekehrt“, stellt Uwe Schünemann bei einem Besuch an der Oberschule erleichtert fest. Zusammen mit Mitgliedern des CDU-Arbeitskreises Bildung und dem Bundestagsabgeordneten Michael Vietz führte der heimische Landtagsabgeordnete ein sehr offenes Gespräch mit der Schulleitung, der Schulaufsicht und dem Dezernenten aus der Landeschulbehörde.

veröffentlicht am 22.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

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Hauptziel des Schulleiterteams sei eine hohe Unterrichtsqualität. Diese könne durch eine mittlerweile 100- prozentige Unterrichtsversorgung und ein motiviertes, junges Lehrerkollegium erreicht werden. Insbesondere eine Verstärkung bei den Naturwissenschaften und bei der zweiten Fremdsprache Französisch war wichtig.

Das Schulzentrum biete gerade für differenzierten Unterricht in Arbeitsgruppen ausreichend Raum. Mit dem integrierten Hallenbad hat die Oberschule Bodenwerder sogar ein Alleinstellungsmerkmal. „Politik und Schulbehörde muten der Schulleitung zurzeit viel zu“, stellt Uwe Schünemann besorgt fest. Neben der wichtigen Stabilisierung in den letzten Monaten werde eine Profilierung als Oberschule und gleichzeitig als mögliche Integrierte Gesamtschule verlangt. Diese Zweigleisigkeit reibe das Kollegium auf.

Zudem müsse die Schule mit unlauteren Versprechungen der Landrätin umgehen. Den Eltern bei Einrichtung einer IGS eine Oberstufe, die allein eine Mindeststärke von über 52 Schüler erfordert, in Aussicht zu stellen, sei unverantwortlich.

Selbst wenn am 31. Mai 2016 insgesamt 72 Anmeldungen erreicht würden, kann die IGS nur mit einer Ausnahmegenehmigung an den Start gehen. Die Regel ist mindestens eine Vierzügigkeit, damit differenzierter Unterricht auch für Gymnasialschüler in ausreichender Form angeboten werden kann. Eine dreizügige Mini-IGS müsse ständig ums Überleben kämpfen.red



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