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Internetauftritt komplett umgestaltet / Service für die Bürger: Aktuelle Infos aus der Ratspolitik

Obernkirchen zieht im Netz neue Seiten auf

Obernkirchen (rnk). Komplett neu gestaltet hat die Stadt Obernkirchen ihre Internet-Seiten. Und dabei gleich ein Ratsinformationssystem eingeführt, bei dem die Bürger genau nachvollziehen können, welche Themen in welchen Ausschüssen behandelt werden. Und später gibt es dann das Protokoll dazu. Von einer grundlegenden Überarbeitung spricht Bürgermeister Oliver Schäfer, sowohl graphisch als auch inhaltlich entspreche der Internetauftritt jetzt den Ansprüchen: "Er ist zeitgemäß und kann sich mit anderen messen."

veröffentlicht am 08.10.2007 um 00:00 Uhr

Andreas Jürgens hat zusammen mit Rolf-Bernd de Groot die Seiten

Mittelpunkt des neuen Internetauftrittes ist die Rubrik "Verwaltung und Politik". Hier sind in der Unterrubrik "virtuelles Rathaus" zunächst sämtliche Dienstleistungen der Stadt aufgeführt, inklusive Formularen, die ausgefüllt und ausgedruckt werden können. So sollen Behördenzeiten verkürzt werden. Unter der Rubrik "Lebenslagen" werden die häufigsten Fragen beantwortet. Auch Ausschreibungen werden hier zu finden sein, ebenso die wichtigsten Satzungen. "So viel Service für die Bürger, wie es geht", formulierte es Schäfer bei der Vorstellungen der Seiten. Aber auch die Politiker selbst soll gläserner, transparenter werden. So gibt es jetzt ein so genanntes Ratsinformationssystem, das Einwohner und Politiker nutzten können, wenn sie sich über anstehende Sitzungen oder Themen informieren möchten. So finden sich in dieser Rubrik die öffentlichen Vorlagen, die von allen eingesehen werden können (die Ratsmitglieder selbst haben noch Zugriff auf die nichtöffentlichen Vorlagen), nach den Sitzungen werden hier die Protokolle nachzulesen sein - nach dem gleichen Muster: Einwohner dürfen den öffentlichen Teil, Politiker auch den nichtöffentlichen Teil lesen. Verzahnt ist dieses Ratsinformationssystem auch mit den Politikern, die in der Stadt in den Gremien die Entscheidungen fällen: Die Besucher können sich direkt auf die Mandatsträger klicken, deren Bild, Adresse, E-Mailadresse und Telefonnummer angebenen ist (sofern der jeweilige Politiker seine Erlaubnis hierzu gegeben hat). Auch eine "Mitgliedschaftshistorie" gibt es: Hier ist aufgeführt, seit wann der jeweiligePolitiker in welchen Gremien sitzt - und in welcher Funktion er tätig ist. Der nächste Schritt ist für Schäfer klar: Es muss eine automatische Verzahnung mit den Ratsmitgliedern geben, damit sie nicht mehr mit den Papiervorlagen arbeiten müssen, sondern per E-Mail die Vorlagen auf ihren Computern vorfinden. In der letzten Woche hat Schäfer das System den Ratsmitgliedern vorgestellt, Einwände der gravierenderen Art gab es nicht. Gefordert sind jetzt die Vereine und Organisationen: Wollen sie sich auf den Seiten der Stadt darstellen, müssen sie sich dort selbstständig eintragen. Die Verwaltung wird die Einträge dann prüfen und, sofern es keine Einwände gibt, sie dann freischalten.



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