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Rat hat entschieden: Eventuelle Stichwahl drei Wochen später / SPD mit Ergänzungsantrag gescheitert

Oberbürgermeister-Wahl am 25. Mai 2014

Hameln. Vorsitzender Walter Klemme hatte die Ratssitzung gerade eröffnet, da konnte der Christdemokrat bereits wieder das Ende einläuten. Rekordverdächtige elf Minuten dauerte gestern Abend die Zusammenkunft der Volksvertreter im Weserbergland-Zentrum, dann war beschlossen, dass die Oberbürgermeisterwahl in Hameln zusammen mit dem Urnengang für das Europaparlament am 25. Mai 2014 stattfinden wird. Kandidaten für den durch den Kandidaturverzicht der Amtsinhaberin Susanne Lippmann frei werdenden Chefsessel im Rathaus gibt es zwar noch nicht, aber der Termin steht jetzt fest. Eine eventuelle Stichwahl soll angesichts des dazwischenliegenden Pfingstfestes nicht nach zwei, sondern erst nach drei Wochen und damit am 15. Juni des kommenden Jahres stattfinden.

veröffentlicht am 14.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2013 um 11:52 Uhr

Wahlhelfer: Ehrenamt im Sinne der Demokratie. Foto: Bilderbox
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Dabei hatten die Sozialdemokraten mit einem Ergänzungsantrag noch in letzter Minute versucht, die Oberbürgermeister-Wahl und den Urnengang zum EU-Parlament zu trennen. Sie sprachen sich für den 11. Mai als OB-Wahltermin und eine mögliche Stichwahl am 25. Mai aus. „Es geht um städtische Probleme, und das sollte nicht mit der Europapolitik vermischt werden“, begründete Werner Sattler. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef führte zudem als Argument an, dass am 15. Juni, dem möglichen Stichwahl-Termin, das Felgenfest stattfinden solle und deshalb einzelne Wahllokale nur erschwert erreichbar seien. „Auch werden wir an diesem Tag Schwierigketen haben, die Wahlvorstände zu komplettieren“, sagte Sattler und betonte, dass der SPD-Vorschlag der Stadtpolitik am nächsten käme.

Die aus CDU, Grünen und Unabhängigen bestehende Mehrheitsgruppe allerdings zeigte sich beharrlich. „Wir haben im Verwaltungsausschuss alles diskutiert“, sagte Sprecher Claudio Griese (CDU). Mit den Stimmen der oppositionellen FDP wurde schließlich der SPD-Antrag abgelehnt und der 25. Mai bestätigt.HW



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