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Krankenhaus Bethel zeigt Ausstellung der Krebsgesellschaft

Nur jeder fünfte Mann geht zur Krebsfrüherkennung

Bückeburg (kk). Viele Deutsche halten sich für körper- und gesundheitsbewusst. Doch wenn es um die Krebsfrüherkennung geht, sind sie die reinsten Gesundheitsmuffel. Gerade einmal 20 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen nehmen Vorsorgeangebote an.

veröffentlicht am 15.02.2007 um 00:00 Uhr

Für Krebsfrüherkennung sensibilisierte Carsten Pfeil von der Kre

Um das zuändern, setzt die Niedersächsische Krebsgesellschaft auf Aufklärung. Im Krankenhaus Bethel wurde jetzt eine Ausstellung zum Thema Krebs eröffnet. Auf mehreren Informationstafeln in der Eingangshalle soll deutlich gemacht werden, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Viele Krebserkrankungen haben durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh genug erkannt werden. Deshalb sei es so wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehörten, so Carsten Pfeil von der Krebsgesellschaft bei der Eröffnung: "Frauen können sich ab dem 20. Lebensjahr, Männer ab dem 45. Lebensjahr untersuchen lassen". Wichtig: Bei Krebsfrüherkennungsuntersuchungen muss keine Praxisgebühr bezahlt werden. Auch Chefarzt Dr. Axel Rinne wünschte sich eine bessere Nutzung der Früherkennungsangebote. Er hofft, dass diese Angebote noch verbessert und ausgebaut würden. Während es zum Beispiel bei Darmkrebs gute Chancen auf Früherkennung gebe, seien andere Krebsarten nicht so leicht festzustellen. Mit der Ausstellung will die Krebsgesellschaft auchÄngste und Vorbehalte abbauen. "Zwar leben wir alle ständig mit dem Krebsrisiko, doch können wir das Risiko positiv beeinflussen," so Pfeil. Wichtig sei neben den Früherkennungsuntersuchungen eine gesunde Lebensweise. Konkret: Wenig Alkohol, keine Zigaretten und eine gesunde Ernährung. Wie dasgeht, zeigt die Ausstellung ebenfalls. Im Rahmen der Gesundheitskampagne "5 am Tag" wird empfohlen, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Anhandübersichtlicher Bildtafeln können sich die Besucher über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren aus. Dazu gehört auch ein "Leitfaden zur Krebsnachsorge in Niedersachsen", der Betroffenen und Angehörigen helfen soll, sich mit Menschen in ähnlichen Situationen in Verbindung zu setzen. Die Krebs-Ausstellung kann noch bis zum 5. März im Eingangsbereich des Krankenhauses Bethel besichtigt werden.



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