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Kruse und Irtel mit den Leistungen ihrer Teams aber insgesamt zufrieden

Nur die Ergebnisse stimmen nicht

Fußball (jab). Viel haben die Bezirksligisten FC Springe und VfB Eimbeckhausen nicht gemein - am vergangenen Wochenende ereilte sie aber das gleiche Schicksal. Beide Teams spielten richtig ansehnlichen Fußball. Und doch gingen beide leer aus.

veröffentlicht am 26.02.2008 um 00:00 Uhr

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Der FC kassierte ein 2:4 in Pattensen. "Das war verdammtärgerlich", sagt Springes Trainer Ronald Kruse. Denn: "Zwei Standardsituationen haben die Partie entschieden. Aus dem Spiel heraus hätte Pattensen kein Tor gemacht." So hatte Kruse auch nicht viel zu bemängeln: "Man muss halt das ganze Spiel über zu 100 Prozent konzentriert sein und nicht nur zu 92 Prozent", sagt er. Ansonsten habe er seiner Elf keinen Vorwurf zu machen: "Sie haben super Fußball gespielt, das sah wirklich ansehnlich aus." Im Gegensatz zum FC, der weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun hat, geht es für den VfB Eimbeckhausen um den Klassenerhalt. Da schmerzte das 1:2 in Nienstädt besonders. "Aber der Auftritt der Mannschaft spornt mich an und gibt Kraft für die nächsten Spiele", sagt VfB-Coach Norbert Irtel. Auch er hatte - abgesehen vom Ergebnis - nur wenig auszusetzen: "Wir müssen daran arbeiten, hinten konsequenter zu agieren", fordert er. Es kann nicht sein, dass bei einer Ecke eine am langen Pfosten frei zum Kopfball kommt." So geschehen beim Nienstädter Siegtreffer. Und: "Im Sturm müssen wir druckvoller werden." Für das Problem naht Hilfe - allerdings erst in der kommenden Saison, wenn FC-Torjäger Michael Wehmann als Spielertrainer zum VfB wechselt. "Was er für den VfB noch tun kann, wird man sehen", wiegelt Irtel ab, "wichtiger ist erstmal, dass wir die Klasse halten." Wehmann war der Wunschkandidat der Eimbeckhäuser, obwohl er noch keine Erfahrungen als Trainer gesammelt hat. Irtel, der sich in der kommenden Saison wieder auf seine Aufgaben in der Spartenleitung konzentriert, ist aber von Wehmanns Fähigkeiten überzeugt: "Ich kenne ihn ja quasi schon, seit er Fußball spielt und habe seinen Werdegang genau ver folgt." Der FC verliert mit Wehmann seinen erfolgreichsten Torjäger. Kruse wirft das nicht um: "Wir müssen halt un ser Spielsystem umbauen", sagt er. Seine Zielsetzung sei es ohnehin, "eine junge, hung rige Truppe aufzu bauen".



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