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Enttäuscht über Kurparkschließung

Nur Ausreden

Wie großzügig! Herr Fischer vergisst, dass viele Einwohner und regelmäßige Besucher aus der Gegend von Bad Pyrmont, auch Besucher des Parks, jetzt sehr enttäuscht sind.

veröffentlicht am 21.04.2020 um 22:18 Uhr

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Zu: „Kurpark bleibt auch Ostern geschlossen“, vom 9. April


Noch abgesehen davon, dass man mit der Kurkarte dafür bezahlt hat. Die Schließung des Kurparks sorgt weiterhin für vollere Wege rund um den Park herum und in den Straßen von Bad Pyrmont. So auch über Ostern. Auch wenn uns in Bad Pyrmont geraten wird, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. Aber wenn wir rausgehen müssen oder wollen, dann sollen wir natürlich in der Nähe bleiben.

Durch Herrn Fischers Maßnahmen kommt man sich aber wieder näher, und so entsteht eine größere Chance auf eine Übertragung des Virus. Mit einem geöffneten Park verteilen sich unsere Mitbewohner und Besitzer einer Kurkarte besser. Und sehr wichtig, vielleicht noch wichtiger: Viele ältere Bewohner unserer Stadt sind jetzt durch die noble und edle Haltung von Herrn Fischer sehr eingeschränkt. Denn sie sind darauf angewiesen, ab und zu mal eine kurze, einfache, flache Strecke zu laufen, um sich zu bewegen. Es ist schon schwierig, den ganzen Tag zu Hause bleiben zu müssen.

Unser Kurdirektor nannte diese Woche auch noch die neue, zeitliche Nutzung der Fürstenhof-Klinik dabei als Argument, um unseren Park weiterhin geschlossen zu halten. Krankenwagen, die neue Patienten abliefern, sollten Platz haben. Die parken aber jetzt sowieso auf der Straße vor der Klinik. Das ist also kein Argument. Einfach wäre es, nur den Eingang beim Brandenburger Tor für unsere Einwohner (mit Kurkarte) zu öffnen und dann vielleicht einen Zaun zu errichten, an der Seite der Fürstenhof-Klinik. Und wegen des Vandalismus: Ich habe diese Woche unserem Bürgermeister schon mal vorgeschlagen, Mitbewohner*innen von Bad Pyrmont für die Aufsicht im Park einzusetzen, die vielleicht jetzt gerade Zeit haben. Wie gut wäre es auch, junge Leute zu fragen, da mitzuhelfen und auch Verantwortung zu übernehmen. Ich schlage vor: Machen Sie Kombis von erwachsenen und jüngeren Leuten, um dafür zu sorgen, dass nichts Schlimmes passiert im Park. Und passen Sie eventuell die Öffnungszeiten noch ein wenig an. Ich habe nicht viel Zeit, aber würde versuchen mitzumachen und zu unterstützen. Da entsteht eine bessere Situation als in „normalen“ Zeiten, denn dann ist fast nie Aufsicht da. Unser Kurdirektor Maik Fischer soll sich andere Ausreden ausdenken und unseren Kurpark, wo die Gärtner wieder eine tolle Arbeit geleistet haben, wieder öffnen, finde ich.



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