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VfL Bückeburg hat am Sonntag Heimrecht gegen den SV Wilhelmshaven II

Nottebrock: "Mit körperlosem Spiel ist kein Blumentopf zu gewinnen!"

Niedersachsenliga (ku). Am kommenden Sonntag stellt sich dem Bückeburger Publikum die Zweitvertretung vom SV Wilhelmshaven vor.

veröffentlicht am 16.11.2007 um 00:00 Uhr

Niklas Fritsche (l.) ist extrem lauffreudig, hat aber zur Zeit v

VfL-Trainer Timo Nottebrock zeigte sich vor dem Match als realistischer Analytiker der derzeitigen Situation: "Zur Zeit befinden wir uns in einem absoluten Tief. Das einzig Gute an solch einer Situation ist, dass es jetzt nur noch besser werden kann. Es gab viel Aufbauarbeit im Kopf zu leisten, was ich die Wocheüber versucht habe. Die Spieler werden am Sonntag mit breiter Brust auflaufen und sich leidenschaftlich kämpfend präsentieren. Fußball besteht aus Freude am Spiel und nicht aus der Angst vor den eigenen Fehlern. Angst muss niemand haben." Vor einer Woche war der Bückeburger Coach nach der katastrophalen Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit in Rehden wirklich restlos bedient, kündigte schon in seiner Halbzeitansprachen härtere Maßnahmen an. Dabei sorgte nicht unbedingt die Tatsache, dass der VfL gegen einen wirklich starken Gegner verloren hat für Ärger, allein das "Wie" war mehr als bitter. "Jeder Akteur der Mannschaft, der weiter auf Niedersachsenliganiveau spielen will, sollte endlich begreifen, dass mit körperlosem Spiel kein Blumentopf zu gewinnen ist, einzig über den Kampf kann sich die Mannschaft wieder etwas an verlorener, spielerischen Qualitäten herantasten", so Nottebrock. Im Lager der Bückeburger Gäste gab es in der Sommerpause einen nicht unerheblichen Aderlass zu verkraften, insgesamt verließen 26 Akteure die Wilhelmshavener Fußballabteilung, zur Kompensation gab es gerade 13 Neuzugänge. Aus genau 13 Spielern besteht derzeit der Kader der Wilhelmshavener Reserve, wobei es logischerweise immer wieder Ergänzungen aus der Ersten gibt die bekanntlich in der Oberliga spielt. Nach den Turbulenzen im vergangenen Jahr war es lange Zeit ungewiss ob Wilhelmshaven überhaupt eine zweite Mannschaft melden würde. Als Trainer führte der Ex-Profi Peter Quallo dann aber die Mannschaft doch in die neue Saison, versäumte es aber den nötigen Arbeitsvertrag zu schließen und warf Anfang September enttäuscht die Brocken hin. Für ihn kam Boris Ekmescic. Auch er muss mit dem Spagat leben, Spieler für die Oberliga-Elf frei zu stellen. In Anbetracht dieser vereinsinternen Probleme stellt der derzeitige elfte Tabellenplatz eine durchaus respektable Leistung dar. Welche Wilhelmshavener Akteure beim VfL Bückeburg antreten werden, ist völlig offen.



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