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Interview mit HSB-Chef Bernd Schramme

"Notfalls gehe ich gegen den HVN gerichtlich vor!"

Handball (hga). Nach der Sperre gegen den Frauen-Landesligist HS Bückeburg reagierte HSB-Chef Bernd Schramme sehr aufgebracht und stand Rede und Antwort.

veröffentlicht am 11.09.2008 um 00:00 Uhr

Bernd Schramme versucht zu retten, was zu retten ist. Foto: peb

Wie reagieren Sie auf die Sperre? Wir haben den HVN aufgefordert, die Sperre sofort aufzuheben, da uns nach der Rechtsordnung der entscheidende Mahnbescheid vom 23. August nicht zugestellt wurde. Mir wurde bis heute kein Nachweis der korrekten Zustellung vorgelegt. Von dem Mahnverfahren waren Sie informiert? Nein, definitiv nein. Das Urteil wurde uns zugestellt, allerdings unter einem falschen Titel, weiterer Schriftverkehr hat nicht stattgefunden. Ich weiß nicht, worauf ich reagieren soll und habe die spielleitende Stelle aufgefordert, das gegen uns gewertete Spiel wieder anzusetzen. Das geschah per E-Mail, weitere Schreiben an die Spielleitung und an den Staffelleiter sind unterwegs. Welche Maßnahmen bleiben Ihnen, falls der HVN Ihrer Forderung nicht nachkommt? In dem Fall gehe ich sofort gerichtlich gegen den HVN vor. Erwarten Sie durch diese Sperre wirtschaftliche Nachteile? Es sind diverse Hefte und Flyer gedruckt und eine Sponsorenveranstaltung im Brauhaus Bückeburg geplant. Für alle Kosten, die uns durch diese Sperre entstehen, werde ich den HVN in Regress nehmen. Als Ihnen die Sperre mitgeteilt wurde,äußerten Sie im ersten Zorn den Verdacht auf eine Intrige. Bleiben Sie dabei? Ich bleibe aus dem Grund dabei, weil ein HVN-Mitarbeiter mich darauf aufmerksam gemacht hat, bei welchem Verein der HVN-Vizepräsident/Finanzen Wolfgang Gremmel involviert ist. Da kam der Verdacht auf. Meinen Sie die SG Ost Himstett-Bettrum, ihren ersten Gegner, gegen den Sie das Spiel aufgrund sechs erkrankter und verletzter Spielerinnen verlegen ließen? Genau das meinte ich. Kann denn eine Spielverlegung der Grund für das Anstoßen einer solchen Maßnahme sein? Das weiß ich nicht. Man hat mich gefragt: Weißt du nicht, woher der Schuss kommt?

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