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Rücklagen mit 320 000 Euro bescheiden

Notbremse: Umlage auf 1,25 Millionen erhöht

Nienstädt (jcp). Einstimmig hat der Rat der Samtgemeinde Nienstädt die Erhöhung der Samtgemeindeumlage um 100 000 auf 1,25 Millionen Euro beschlossen. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass die höher als geplant ausgefallenen Ausgaben in 2008 die bescheidenen Rücklagen zu sehr belasten.

veröffentlicht am 08.11.2008 um 00:00 Uhr

Rund 320 000 Euro befinden sich noch im Sparstrumpf. Für eine Samtgemeinde von der Größe Nienstädts ist das nicht viel. Mit der erhöhten Samtgemeindeumlage kann dem Vermögenshaushalt ein Überschuss in Höhe von 167 000 Euro zugeführt werden, der verhindert, dass die Ausgaben von 2008 zu sehr die Rücklagen belasten. 20 000 Euro mehr muss die Samtgemeinde aufgrund des neuen Tarifvertrages für Beschäftigte im öffentlichen Dienst an Personalaufwendungen aufbringen. Auch an anderen Stellen tauchen im Nachtragshaushaltsplan Kosten auf, die Anfang des Jahres weniger umfangreich geplant gewesen waren. Im Bereich Feuerschutz zum Beispiel hat die Samtgemeinde 18 000 Euro mehr, als ursprünglich geplant war, ausgegeben. Kostenverursacher war die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Hespe.

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