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Notbremse: Kreis Lippe prüft Test-Option

Der Kreis Lippe gehört zu den Kommunen, die von der Corona-Notbremse betroffen sind. Damit die seit 8. März eingetretenen Öffnungen im Handel und bei Kultureinrichtungen nicht zurückgenommen werden müssen, will der Kreis Lippe die Test-Option und Test-Kapazitäten kurzfristig beleuchten. Denn gemäß der aktuellen Verordnung können die Öffnungen beibehalten werden, wenn Kunden, Besucher und Nutzer einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Das Land NRW schreibt weiter vor, dass ausreichende Testkapazitäten vorhanden sein müssen. Dabei ist der Nachweis sowohl durch einen Schnelltest als auch durch einen PCR-Test möglich. „Wir haben in Lippe aktuell einen hohen Inzidenzwert von über 200, der aber zu großen Teilen durch einzelne lokale Hotspots geprägt ist. Ich habe hierzu bereits mit dem NRW-Gesundheitsministerium gesprochen und von dort das Signal erhalten, dass dies kein Hinderungsgrund für die Umsetzung der Test-Option entgegen der Corona-Notbremse ist“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Die Kombination aus Betretungseinschränkungen, Maskenpflicht und tagesaktueller Testung mache es möglich. Wichtig sei, dass alle weiteren Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden.

veröffentlicht am 27.03.2021 um 14:57 Uhr



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