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VfL-Trainer Timo Nottebrock redet vor der Partie mit seinen Spielern Klartext

Nordtrip nach Esens keine "Kaffeefahrt" Remis das Minimalziel für Bückeburg

Niedersachsenliga (ku). Nach dem unnötigen 1:1 gegen die Gäste aus Lingen am letzten Spieltag redete Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock vor dem schweren Auswärtsspiel in Esens Klartext, arbeitete am ersten Trainingstag der Woche vor allem die mangelhafte Torausbeute des letzten Heimspiels auf: "Gute Kombinationen führten zu einigen hundertprozentigen Chancen, die aber leider durch zu viel Eigensinn vergeben wurden. So etwas kann einfach nicht sein. Wir haben immer das falsche gemacht. Entweder wurde nicht der besser postierte Nebenmann gesucht oder man entschloss sich für den schwierigeren Weg zum Tor. Wenn ich dann sehe,wie leichtfertig einige Akteure die Bälle vertändelt haben, muss man über Alternativen auf diesen Positionen nachdenken! Ich denke aber, meine Kritik ist bei meiner Mannschaft nicht auf taube Ohren gestoßen, denn der ganze Aufwand soll sich auch lohnen. Wir treten die weite Fahrt nach Ostfriesland ja nicht an, um die Punkte abzuliefern. Wir wollen einen Zähler mitnehmen!"

veröffentlicht am 16.03.2007 um 00:00 Uhr

Abwehrhüne Niko Werner (vorne) zeigt bei Standards immer wieder

Zumal der VfL Bückeburg keinen Grund hat, den Kopf in den Sand zu stecken. Es läuft eigentlich prächtig, die Schallmauer von zehn Spielen ohne Niederlage ist geknackte, der VfL im oberen Drittel etabliert. Das Hinspiel gegen Esens wurde zum Debakel für die Friesen. Nach einer offenen ersten Runde brachen sie völlig ein, wurden mit 7:2 regelrecht abgeschossen. Jeder durfte jubeln: Bremer, Könemann, zwei Mal Deppe, Werner, Sonar Aslan und Stahlhut sorgten für richtig Stimmung auf den Rängen und trugen sich in die Torschützenliste ein. Gastgeber Esens hatte am letzten Spieltag keinen Erfolg, kam nach einer schwachen ersten Halbzeit beim SC Langenhagen auf keinen grünen Zweig und kassierte eine 0:2-Niederlage gegen den Tabellenvierten. Derzeit rangieren die Esener mit 18 Zählern auf Rang zwölf. Trotzdem zeigte sich Coach Hans-Hermann Mindermann, er löste in der Winterpause Trainer Keno Klattenberg ab, nicht zerknirscht: "Diese Niederlage haut uns nicht um", macht er nach dem Schlusspfiff deutlich. Beim VfL Bückeburg ist vor der reizvollen Aufgabe personell alles an Bord, auch Manuel Stahlhut steht wieder im Kader. Für die VfL-Fans fährt der Bus schon um 9 Uhr am Jahnstadion ab.



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