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Ins "Leader"-Programm aufgenommen

"Nordlippe" setzt auf Millionen-Zuschüsse

Nordlippe (bas). Zunächst glühten die Telefonleitungen zwischen Kalletal, Dörentrup, Extertal und Barntrup, dann gab es die offizielle Bestätigung durch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Nordlippe" ist bei den Gewinnern, die sich in Nordrhein-Westfalen künftig "Leader"-Region nennen dürfen - und damit in den Genuss stattlicher Fördergelder kommen. Es war ein historischer Moment: Einstimmig votierten die vier Hauptanschlüsse im Februar auf Burg Sternberg in ihrer ersten gemeinsamen Sitzung dafür, sich für "Leader" zu bewerben.

veröffentlicht am 05.12.2007 um 00:00 Uhr

"Wir sind wirklich froh, mal so eine positive Nachricht bekommen zu haben. Damit können wir nachhaltig etwas für die Region tun", betonte Extertals Bürgermeister Hans Hoppenberg stellvertretend für seine Amtskollegen Klaus Fritzemeier (Kalletal), Friedrich Ehlert (Dörentrup) und Herbert Dahle (Barntrup). "Leader" ist ein Förderprogramm für den ländlichen Raum, mit dem individuell zu erarbeitende Projektideen umgesetzt werden können. In seiner ersten Freude vergaß Hoppenberg nicht, alle Beteiligten an dem Erfolg partizipieren zu lassen: "Darauf können wir alle sehr stolz sein". Wie stolz, wird sich dabei vielleicht 2013 im Rückblick noch deutlicher zeigen. Denn in den kommenden fünf Jahren gehören die vier Kommunen nun im Verbund zu einer Region, die in Zeiten knapper werdender Fördergelder mit umfangreicher Unterstützung rechnen kann. Im Mittelpunkt steht dabei eine Zahl mit sechs Nullen. Eine Million Euro garantiert das Land NRW bis 2013 an Fördergeldern, wenn die Kommunen noch einmal die gleiche Summe zur Verfügung stellen. Die Bereitschaft dazu hatten die Hauptanschlüsse der vier Partner bereits auf Burg Sternberg beschlossen. Nach der erfolgreichen Bewerbung, mit der "Nordlippe" sich unter insgesamt 20 Kandidaten behaupten musste, kann nun die so genannte "Lokale Aktionsgruppe" ihre Arbeit mit voller Kraft aufnehmen. Bereits im September hatten sich rund 20 Personen - vorbehaltlich des nun eingetretenen Erfolgs - zur konstituierenden Sitzung getroffen. Neben den vier Bürgermeistern und den ehemaligen Arbeitskreissprechern des vorangegangenen "Ilek-Prozesses sind in der "Lokalen Aktionsgruppe" unter anderem auch Vertreter der Marketingvereine sowie der Industrie- und Handels- oder Landwirtschaftskammer aktiv. Das Gremium muss festlegen, wohin die "Leader"-Reise gehen wird. Sprich: Welche Projekte sollen konkret angestoßen werden? Eine wichtige Rolle nimmt dabei ein Regionalmanager ein. Dieser wird aus den Fördergeldern finanziert und steht den Kommunen hauptberuflich zur Seite.



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