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Auf dem Dach der Immanuel-Schule wird Bückeburgs zweite Bürgersolaranlage entstehen

Noch werden 66 Anteilseigner gesucht

Bückeburg (rc). Auf dem Dach der Immanuel-Schule soll die zweite Bürgersolaranlage Bückeburgs gebaut werden. Für 2400 Euro kann jeder Bürger Anteile erwerben. Als Betreiber soll die Bückeburger Solargemeinschaft Immanuel-Schule GbR gegründet werden, ein e Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Maximal 66 Gesellschafter können mitmachen, um die Investitionssumme von 154 000 Euro für den Bau der Anlage zusammenzubekommen.

veröffentlicht am 11.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Verzinsung während der Laufzeit erfolgt nach der Ertragsentwicklung, in 20 Jahren fließt das eingesetzte Kapital an die Anleger zurück. "Mindestens vier Prozent Rendite werden es auf jeden Fall sein", sagten Matthias Eckel und Peter Rohde vom Vorstand des Trägervereins der Schule sowie Dachdeckermeister und Solarexperte Dieter Ahrens, der die Anlage errichten wird, während eines Pressegesprächs. Die 33-Kilowatt-Anlage wird im Jahr rund 30 000 Kilowattstunden - abhängig von der Sonnenscheindauer - produzieren und somit den Jahresbedarf von fünf bis sechs Wohnhäusern decken. Die Fotovoltaikanlage wird - natürlich - auf der Südseite des Schuldachs montiert. Dies hat mit einem Neigungswinkel von 30 Grad fast den idealen Wert von 35 Grad. Beim Produktionsstart werden 46,75 Cent pro Kilowattstunde vergütet, die bis Ende 2029 garantiert sind, also für 20 Jahre.Wenn das Geld für die Anlage rasch zusammenkommt, soll Ende August die Gründungsversammlung der GbR sein, bereits im Oktober soll gebaut werden. Eltern von Schülern der Immanuel-Schule erhalten eine bevorzugte Zeichnungsmöglichkeit. Bei der Gründungsversammlung werden der Planer und ein Steuerberater für Fragen und Informationen zur Verfügung stehen. "Wir wollen das Umweltbewusstsein stärken und etwas für die Schonung der Rohstoffressourcen der Erde tun", nannten Eckel und Rohde als Motiv für die Zuverfügungstellung des Dachs. Andererseits profitiert die Schule - und damit auch die Umwelt - ein zweites Mal. Denn die Miete, die die Schule für die Dachvermietung erhält, soll dazu genutzt werden, dringende Investitionen zur Energieeinsparung am Schulgebäude zu tätigen. So müssen die Fenster erneuert werden, die größtenteils noch Einfachverglasung haben. Und auch die Heizungsanlage muss gemacht werden. Ganz zu schweigen von der Dämmung des Gebäudes. Weitere Infos bei Dieter Ahrens unter der Telefonnummer (0 57 22) 2 16 43.



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