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Luftsportverein: „Wer in die Luft will, muss am Boden arbeiten“

Noch viel zu tun bis Flugbeginn

Hameln (gro). Enttäuschung, Mahnung und Forderung zugleich war aus den Worten des technischen Leiters Helmut Spiegel vom Luftsportverein Hameln in der Jahreshauptversammlung auf dem Flugplatz Bisperode herauszuhören. „Wir hängen etwas in den Seilen. Oft steht man nur mit zwei Leuten hier bei den Winterarbeiten, wo doch jede Hand gebraucht wird“, sagte Spiegel. Nur schwer könne der Zeitplan eingehalten werden, um, wie vorgesehen, Ende März mit dem Anfliegen zu beginnen. Es gebe jede Menge Arbeit an den Fluggeräten und auch am Tower. Wer in die Luft wolle, der müsse auch am Boden mitarbeiten. Das sei für Überlandflüge mit dem Segelflugzeug beim Luftsportverein Hameln auch so geregelt, bestätigte der Vorsitzende Dr. Klaus-Peter Gehrig.

veröffentlicht am 18.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:41 Uhr

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In seinem Jahresrückblick verwies Dr. Gehrig auf 3000 Starts mit Vereinsflugzeugen im letzten Jahr, erinnerte an das Sommerfliegerlager in Kyritz und an den erfolgreichen Flugtag im September, aber auch an einen Flugunfall mit einem Segelflugzeug, glücklicherweise ohne Personenschaden. Das neu angeschaffte Flugzeug werde im Mai im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Vereinsbestehens getauft.

In den Vorstandswahlen wurden Dr. Klaus-Peter Gehrig als Vorsitzender, Wolfgang Meyer als Stellvertreter, Peter Höfs als Kassen- und Anfreas Gidde als Schriftführer bestätigt. Flugbetriebsleiter ist Carsten Barthel, Technischer Leiter Helmut Siegel, Ausbildungsleiter Martin Pehlke, Hallen- und Platzwart Hanns Lenz und Jugendleiter Jan Spiegel. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Helmut Spiegel, Werner Kühn, Hans-Peter Kleinschmidt, Andreas Stich und Hans-Wilhelm Lenz sowie für 20 Jahre Manfred Florian, Werner Lühmann und Gerhard Schwertfeger geehrt.

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