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Oberligist weiter stark ersatzgeschwächt / Am Sonntag Auftritt beim SC Weende-Göttingen

Noch sechs "Endspiele" für den TuS Lindhorst

Basketball (rh). Noch sechs Spiele bleiben dem Oberligisten TuS Lindhorst, den Klassenerhalt für ein weiteres Jahr im Oberhaus zu sichern. Niemand in Lindhorst hatte nach dem ersten Drittel der Saison damit gerechnet, dass die Mannschaft in eine solche Situation geraten könnte.

veröffentlicht am 10.01.2008 um 00:00 Uhr

Center Sebastian Glänzer (r.) soll unter den Körben für die Luft

Die Mannschaft stand auf Platz drei in der Oberliga, als die Verletztenmisere begann. Inzwischen sind es drei Spieler der "Top-Fünf", die dem TuS im Abstiegskampf fehlen werden. Neu im Team - zumindest für einige Spiele - ist mit Vlad Efanov ein sehr erfahrener Spieler. Dagegen muss in den restlichen Spielen auch noch auf Victor Burhanau aus beruflichen Gründen verzichtet werden. Am Sonntag um 16 Uhr tritt Lindhorst beim SC Weende-Göttingen an: "Sieben oder acht Spieler werden wir schon noch auf die Beine stellen können. Ob das allerdings reicht, erstmals beim SC Weende gewinnen zu können, ist doch sehr fraglich", ist Spielertrainer Heinrich Gerhardt vor diesem Spiel skeptisch. Gerhardt selbst hat nach seinem Kreuzbandrissüberraschend früh inzwischen wieder mit leichtem Training begonnen. Ob er aber noch in dieser Saison wieder eingesetzt werden kann, ist noch offen. So muss der TuS in Göttingen auf ein Rückfeld mit Brenneke, Efanov, Oleg Burhanau, Schierhorn und Herber und auf die beiden verbliebenen Center Glänzer und Weinert vertrauen und darauf hoffen, dass das Mannschaftsspiel besser funktioniert als zuletzt gegen Wolfenbüttel. Aller Voraussicht nach wird Burhanau von Beginn an auf der Position eins die Rolle des Spielmachers innehaben. Efanov soll vom Flügel her seine immense Gefährlichkeit ins Spiel bringen. Gerhardt verspricht sich mit dieser Konstellation ein verstärktes Spiel über die Flügel und besonders auch über die Center. Ganz wichtig wird sein, dass die Spieler nicht in Foulprobleme geraten, denn die Bank des TuS ist alles andre als tief besetzt. Schon ohne Gerhardt, aber noch mit Bednareck und Victor Burhanau, gelang dem TuS im Heimspiel im Oktober ein hart erkämpfter Zwei-Punkte-Erfolg über den SC Weende. Weende seinerseits kam im letzten Spiel vor der Weihnachtspause in Wolfsburg gewaltig unter die Räder. Am Ende aber wurde die 30-Punkte-Niederlage am grünen Tisch in einen Sieg umgewandelt, da Wolfsburg einen Spieler zu spät gemeldet hatte. Eine Niederlage in Göttingen würde für den TuS zwar noch nicht das Aus bedeuten, sie würde aber den Druck noch einmal erhöhen.



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