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„Kokowääh 2“: Wo Til Schweiger draufsteht, ist auch Til Schweiger drin

Noch mehr Kleinmädchencharme

Wenn der Produzent Til Schweiger genügend Geld eingesammelt hat, dann schreibt der Drehbuchautor Til Schweiger dem Schauspieler Til Schweiger eine Menge großer Momente auf den Leib, die der Regisseur Til Schweiger dann in ein vorteilhaftes Licht rückt – und schwupps, fertig ist der nächste Kinohit. Die Qualität bleibt dabei hin und wieder auf der Strecke. Mal sind die Streifen lustig wie etwa „Keinohrhasen“, mal peinlich wie „Zweiohrküken“, von dem lediglich Schweiger als Drag Queen und Heiner Lauterbach im Hasenkostüm in Erinnerung bleiben.

veröffentlicht am 07.02.2013 um 00:00 Uhr

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Weil „Kokowääh“ vor zwei Jahren an den Kinokassen über 30 Millionen Euro einspielte, lag die Fortsetzung allein aus wirtschaftlichen Gründen schon auf der Hand. Und so darf Emma Schweiger erneut mit ihrem Kleinmädchencharme beeindrucken. Inhaltlich wird der erste Teil weitergestrickt: Zwei Jahre, nachdem Henry (Til Schweiger), Katharina (Jasmin Gerat), Tristan (Samuel Finzi) und Magdalena (Emma Schweiger) eine Patchwork-Familie geworden sind, läuft alles drunter und drüber. Während Magdalena zum ersten Mal verliebt ist, beginnt Henry eine Karriere als Filmproduzent. Bei seinem ersten großen Projekt muss er sich gleich mit dem überkandidelten Jungschauspieler Matthias Schweighöfer (als er selbst) herumschlagen. Katharina hat derweil Schwierigkeiten, sich in der Rolle der Hausfrau und Mutter für Baby Louis zurechtzufinden und Kuckucksvater Tristan durchlebt seine Midlife-Crisis mit der jugendlichen Freundin Nora (Jytte Mehrle Böhrnsen). Als er schließlich bei Henry einzieht und auch noch ein Kindermädchen ins Spiel kommt, droht das Patchwork-Experiment zu scheitern.

Für Spannung sorgen allein die Verzögerungsmomente, die auf dem Weg zum Happy End eingebaut werden – und das alles ist wie gewohnt unterlegt mit flotten Popsongs. Wo Til Schweiger draufsteht, da ist eben auch Til Schweiger drin.

Niedlich: Emma Schweiger wird von ihrem Vater recht vorteilhaft in Szene gesetzt. Foto: Verleih


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