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Ende für versetzte Kreuzung Adolf-Bahr-Straße/Ostring / Behindertenbeirat bei Planung befragt

Noch ein neuer Kreisel für die Kreisstadt

Stadthagen (gus). In der Kreisstadt soll ein weiterer Kreisverkehr eingerichtet werden. Das ist der aktuelle Planungsstand für den Bereich Ostring/Habichhorster Straße/Adolf-Bahr-Straße. Die dortige versetzte Kreuzung soll aufgehoben werden.

veröffentlicht am 14.11.2007 um 00:00 Uhr

Statt einer Kreuzung steuern Autos, die auf dem Ostring in Richt

Die Idee zu der Umgestaltung stammt nach Worten von Bauamtsleiter Manfred Fellmann aus dem Jahr 1999. Seinerzeit sei ein Kreisel als ideale Anbindungsvariante des Baugebietes "An der Sandkuhle" an die Habichhorster Straße diskutiert worden. Damals habe ein Gutachter das Modell empfohlen. Nun geht es an die Umsetzung. Vier Vorteile sind laut Fellmann mit der Lösung verbunden: Mehr Übersicht und Verkehrssicherheit, mehr Leistungsfähigkeit und damit kürzere Wartezeiten, weniger Lärm- und Abgas-Emissionen sowie eine bessere Straßengestaltung. Ein Kernelement der Umgestaltung ist die Verlagerung der Adolf-Bahr-Straße. Die Zufahrt zum Wohngebiet "An der Sandkuhle" trifft den Plänen nach künftig dem Ostring genau gegenüberliegend auf die Habichhorster Straße. Die Straße würde dafür in einem Bogen von Osten her zum hin Kreisel verschwenkt. Das ist die Voraussetzung für das Rondell. Für die Maßnahme sei bereits ein Grundstück gekauft worden. Ein geringfügiges Problem ergibt sich Fellmann zufolge aus dem Einbiegewinkel der Adolf-Bahr-Straße in den Kreisverkehr. Lastwagen müssten einmal "um den Pudding" fahren, um in Richtung Habichhorst abzubiegen. Die Zahl der Lastwagenfahrer mit diesem Begehren sei jedoch gering. Weil die Adolf-Bahr-Straße außerdem zu schmal ist, kann dort kein Zebrastreifen samt Mittelinsel eingerichtet werden. Die ist an den übrigen drei Fahrbahnen vorgesehen. So genannte "taktile Elemente" - wie auch ins Pflaster am Amtspfortenkreisel eingebaut - dienen Sehbehinderten an den Überwegen zur Orientierung. "Wirhaben das im Schulterschluss mit dem Behindertenbeirat eingeplant", betont Fellmann. Rad- und Fußweg sollen im Kreiselbereich getrennt werden. Fahrradfahrer werden dann einige Meter vor dem Rondell auf die Autofahrbahn abgeleitet. Die Fußgängerwege werden mit den Querungen verbunden, die so weit vom Kreisel abgerückt sein sollen, dass genügend Raum für haltende Autos, die die Fußgänger über die Straße lassen, bleibt. In puncto Gestaltung ist an ein Dutzend Bäume und Bodendecker gedacht. Die jetzige Einmündung der Adolf-Bahr-Straße wird in eine Grünfläche umgewandelt.



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