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Gemeinde Auetal will Bündnis für Familien gründen / Lenkungsgruppe erarbeitet Vorschläge - vom Kidscafé zum Citybus

Noch besser leben im Auetal - vom Kind bis zum Senior

Rehren (la). Mehr Tempo-30-Zonen, Treffpunkte für Jugendliche, Kinderbetreuung in den Ferien, Paten-Opas und -Omas und Informationen für Neubürger: Dies sind nur einige wenige Punkte, die bei einem ersten Planungstreffen zur Gründung eines Auetaler Bündnisses für Familien gesammelt wurden.

veröffentlicht am 03.11.2006 um 00:00 Uhr

Jürgen Hirschauer vom Servicebüro "Lokale Bündnisse für Familien" hatte Vertretern von Auetaler Organisationen und Vereinen in einem Referat erläutert, was das Bündnis für Familien ist, wie es gegründet wird, was es bewirken soll und was zur Umsetzung der einzelnen Punkte notwendig ist. Daraufhin haben die Auetaler eine lange Liste mit Punkten aufgestellt, die das Leben in der Gemeinde für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren noch verbessern könnten. Um die Lebensräume für Kinder zu verbessern, sollen mehr Tempo-30-Zonen eingerichtet werden, Zebrastreifen, Radwege und Treffpunkte für ältere Kinder und Jugendliche. Die Spielplätze sollen besser ausgestattet, Bolzplätze geschaffen werden und vielleicht in den Ferien ein Bus zum Schwimmbad bereitgestellt werden. Auch ein Fahrgemeinschaftspool könnte Kindern und Eltern helfen, einfache Distanzen zu überbrücken. Neben der Ganztagsbetreuung in der Schule vermissen die Auetaler eine Betreuung für Grundschüler und Kindergartenkinder in den Ferien. Weitere Wünsche: Die Kreuzung an der Schulstraße soll sicherer gemacht, ein Gehweg gebaut werden. Ein Kidscafé und ein Kinderhotel könnten eingerichtet werden. Für Neubürger soll ein Begrüßungsritual eingeführt werden. Eine bestimmte Personengruppe besucht die Neubürger mit einem Begrüßungskorb voller Informationen, mit einem Flyer der Gemeinde Auetal, Gutscheinen von Geschäften und Informationen aus den Vereinen. Auch für die Senioren im Auetal könnte über das Bündnis für Familien einiges getan werden. Regelmäßige Seniorennachmittage könnten angeboten, Fahrgemeinschaften gebildet werden und ehrenamtliche Seniorenberater zur Verfügung stehen. Paten-Opas und -Omas könnten mit Kindern Spielplätze pflegen,Bänke streichen oder die Kinder betreuen. Vorgeschlagen wurden auch die Einrichtung eines Citybusses, eine Kinderbetreuungskartei, eine Tauschbörse für Dienstleistungen und ein Gemeinde-PC. Eine wichtige Aufgabe sei es aber auch, vorhandene Einrichtungen und Angebote für Senioren, Familien, Kinder und Jugendliche bekannt zu machen. Zur weiteren Vorbereitung der Gründung eines Bündnisses ist eine Lenkungsgruppe eingerichtet worden, die in Kürze zu einem weiteren Gespräch mit der Gemeindeverwaltung zusammen kommt. Tanja Buchholz, Beate Handierk, Imke McGinty, Gabriele Willers, Hermann Schwietzer und von der Gemeindeverwaltung Andreas Kunde gehören dieserLenkungsgruppe an.

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