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Die Flammenhopser entpuppen sich als Erfolgskonzept für Nachwuchsförderung

Noch acht Kinder auf der Warteliste

Aerzen (sbr). Sie sind die älteste Freiwillige Feuerwehr im Flecken Aerzen, können in diesem Jahr bereits auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken und machen diesem Titel auch heute noch alle Ehre. Mit der Gründung der ersten Kinderfeuerwehr des Fleckens im letzten Jahr nehmen die Aerzener Brandschützer wieder einmal eine Vorreiterrolle ein. Insgesamt 56 aktive Kameradinnen und Kameraden, 22 Jugendfeuerwehrmitglieder, 26 „Flammenhopser“ in der Kinderfeuerwehr plus zwei Betreuerinnen, 19 Mitglieder in der Altersabteilung sowie 261 Förderer engagieren sich in der Stützpunktwehr beziehungsweise unterstützen die ehrenamtliche Arbeit der Brandschützer, die im vergangenen Jahr insgesamt 7687 Dienststunden leisteten. 14 technische Hilfeleistungen sowie zehn Brände, fünf Brandsicherheitswachen und sieben Fehlalarme arbeiteten die Kameraden ab. Zusätzlich wurde ihr Fachwissen und Können bei zwei Alarmübungen auf die Probe gestellt. Aus den Berichten der Gruppenführer, des Jugendwartes und der Funktionsträger ging hervor, dass die vergangenen zwölf Monate nicht nur recht einsatz-, sondern auch ereignisreich waren. So konnte Roland Jaech für den Bereich „Kinderfeuerwehr“ berichten, dass mit Maurice Teige bereits der erste „Flammenhopser“ – übrigens der offizielle Name des jüngsten Aerzener Feuerwehrnachwuchses – in die Jugendfeuerwehr übergeben wurde. „Das Interesse an der Kinderfeuerwehr in Aerzen ist überwältigend. Zurzeit haben wir einen Aufnahmestopp und noch acht Kinder auf der Warteliste“, führt Roland Jaech aus. Diese Tatsache lässt die Gemeindefeuerwehr über die Gründung einer zweiten Kinderfeuerwehr im Flecken nachdenken, wie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Friedhelm Senke mitteilte. Mit der Einstellung einer Verpflichtungsermächtigung in den Haushalt sei die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens auf einem guten Weg, berichtete Ortsbrandmeister Heinz Brand. Berufliche Gründe zwingen Cedric Sachmann, die Position des Jugendfeuerwehrwartes mit seinem Stellvertreter Ingo Thiemann zu tauschen. Die Versammlung stimmte dem Tausch zu. Leonie Brand wurde in der Jahreshauptversammlung zur Feuerwehrfrau und Yannik Zacharias zum Feuerwehrmann befördert.

veröffentlicht am 17.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 00:41 Uhr

Ortsbrandmeister Heinz Brand (re.) und sein Stellvertreter Jörg Pyka (li.) befördern Yannik Zacharias und Leonie Brand.

Foto: sbr



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