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Auch die vierte Auflage der "Langen Nacht der Kultur" wird wieder zu einem großen Erfolg / 1200 Bändchen bereits im Vorverkauf weg

Nirvana trifft auf Wonneproppen trifft auf Skulptur trifft auf Mord

Bückeburg (rc). Sinfonien im Rathaussaal, Nirvana bei Vögele, "He got the whole wide world" in der Stadtkirche, "Farb-Feuer" im Stadthaus, "Wonneproppen" im Land esmuseum, "Mordgeschichten" bei Frommhold, Reitkunst im Reithaus oder Trommeln in der Fußgängerzone: Wer gestern Abend bei der vierten Auflage der "Langen Nacht der Kultur" nicht auf seine Kosten kam, dem war nicht zu helfen. An 30 Spielorten gab es 80 Veranstaltungen - sechs waren höchstens zu schaffen.

veröffentlicht am 13.09.2008 um 00:00 Uhr

Zu hunderten drängten sich die Bückeburger in den Wechselpausen durch die Fußgängerzone, um zu ihrem nächsten persönlichen kulturellen Höhepunkt zu eilen: erste Eindrücke des Gehörten oder Gesehenen austauschend, kurzfristig aber auch noch beratend, ob nicht das oder das andere nicht doch besser wäre. Hingucker waren die in unterschiedlichen Farben angestrahlten Spielstätten - und die Säle des Schlosses sind einfach wunderbar, um in Ruhe seiner Musik zu lauschen. Rund 1200 Bändchen waren bereits im Vorverkauf um die Handgelenke der Kulturinteressierten gewandert, wie viel noch in letzter Minute ihr Band kauften, ist nicht bekannt. Bückeburg wurde damit einmal mehr seinem Ruf gerecht, "nicht nur Kult zu sein, sondern die kulturelle Hauptstadt der Region", wie es Cheforganisator Albert Brüggemann während der Eröffnung auf dem Marktplatz formulierte: "Menschen wie Du und Ich machen mit, darauf sind wir stolz." Glänzende Augen auch bei Jürgen Hockemeier, Vater der Langen Nacht: "Ich bin stolz auf mein Kind." Auffällig war, dass im Gegensatz zu den Vorjahren das Genre Rockmusik gut vertreten war, junge Bands probten sich, zum Teil das erste Mal, auf den Bühnen. Bleibt nur die Frage, warum die Bühne auf dem Marktplatz gestern Abend leer blieb...

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