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Sechsköpfige Arbeitsgruppe bereitet Großaktion für kommenden Sommer vor / "Zeigen, was hier gemacht wird"

Nienstädter Projekt: Tag der offenen Gewerbebetriebe

Nienstädt (jl). Im Gewerbegebiet Schnatwinkel an der B 65 gibt es eine ziemlich vielseitige und große Landschaft von Gewerbebetrieben. Was in deren Räumen produziert, bearbeitet und verkauft wird, wissen in den meisten Fällen nur wenige Außenstehende. Das soll sich ändern. Im kommenden Sommer sollen sich am Schnatwinkel möglichst viele Türen für interessierte Besucher öffnen. Daran arbeitet zurzeit eine sechsköpfige Arbeitsgruppe.

veröffentlicht am 16.11.2007 um 00:00 Uhr

Die Idee ist während eines Besuchs der SPD-Fraktion im Gemeinderat in einem Betrieb am Schnatwinkel entstanden im Sommer 2006 entstanden. Die Politiker meinten damals eine Firma zu besuchen, die sich auf den Bau von Balustraden für Fahrtreppen spezialisiert hatte. Sie wurden aber aufgeklärt, dass das junge Unternehmen seine Technologie auch für Produkte in ganz anderen Bereichen, zum Beispiel beim Hausbau anwendet. Da kam aus den Reihen der Besucher das Stichwort "Tag der offenen Tür". Um dieses Vorhaben auf die Beine zu stellen, hatte die Gemeinde Nienstädt in den vergangenen Monaten die Gewerbetreibenden vom Schnatwinkel zu zwei Treffen eingeladen. Nach den Worten von Bürgermeister Gerhard Widdel (SPD) will die Kommune nicht als Veranstalter fungieren und auch keine Vorgaben machen. Widdel setzt voll auf die Initiative und Fantasie der Betriebe. Wenn die Organisatoren Unterstützung bräuchten, würden sie diese auch bekommen, versicherte der Bürgermeister. Beim letzten von der Gemeinde initiierten Treffen hat sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe gebildet, die die Veranstaltung vorbereitet. Fünf Mitglieder sind Gewerbetreibende vom Schnatwinkel und das sechste ist Nienstädts stellvertretende Bürgermeisterin Petra Ritter (CDU). Sprecher ist Frank Bär, einer der beiden Chefs der Firma K + B. "Wir wollen derÖffentlichkeit zeigen, was hier gemacht wird", umriss Bär das Projekt, und er hofft, dass dabei alle mitziehen. Das wird sich vermutlich im Januar zeigen, wenn die Arbeitsgruppe ihr Konzept der versammelten Unternehmerschaft des Schnatwinkels präsentieren wird. Dabei geht es um mehr als 30 Firmen die im Gewerbegebiet aktiv sind. Weil die Wochenenden vor und nach den Sommerferien im kommenden Jahr rund um Nienstädt herum mit größeren Veranstaltungen belegt sind, schwebt Bär ein Termin während der Ferien vor und zwar am 26. Juli. Das ist aber ein Vorschlag, der mit Sicherheit bei der Präsentation diskutiert werden will. Gezeigt werden soll am Tag der offenen Gewerbebetriebe nicht das Arbeitsleben "unter Volllast", wie Bär es ausdrückte. Bei einer richtigen Sonderschicht wäre es einigen Betrieben nach Bärs Einschätzung für Besucher auch viel zu gefährlich. Deswegen wird es exemplarische Einblicke geben.



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