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Vier Reaktionen auförtliche Raser

Nienstädter Bürgermeister für mehr Blitzen

Samtgemeinde Nienstädt (gus). Die Geschwindigkeitsmessungen in der Samtgemeinde Nienstädt sind bei den Bürgermeistern der vier Mitgliedsgemeinden auf großes Interesse gestoßen. Herbert Stahlhut (Seggebruch), Gerd Widdel (Nienstädt), Werner Vehling (Hespe) und Adolf Neitsch (Helpsen) haben jetzt Stellung zu der Problematik genommen.

veröffentlicht am 14.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Pickerecke haben Seggebruchs Politiker laut Herbert Stahlhut auf dem Schirm. Derzeit werde ein Konzept für die Strecke erarbeitet. Allerdings deute sich an, dass eine Umsetzung der Pläne, die beispielsweise Bodenschweller vorsehen, zu teuer würde. Möglicherweise muss gemeinsam mit den Anliegern etwas erarbeitet werden. Für die Landesstraße 446 fordert Stahlhut wie bereits die Anwohner teilweiseeine andere Beschilderung. Unter anderem sei es Unsinn, zwischen Echtorf und Deinsen Tempo 70 aufzuheben. Dies vermutet der Bürgermeister als Ursache für zahlreiche Unfälle auf dem Abschnitt. Gerd Widdel sieht für die Liekweger Straße nur eine Lösung: mehr Kontrolle. Nur wenn die Polizei mehr blitzen würde, hält Widdel es für möglich, dass die Autofahrer vom Gas gehen. Zwar werde in 2009 ein weiterer Fußwegabschnitt fertiggestellt. Der schaffe mehr Sicherheit für Schulkinder, ändere aber nichts am Raserproblem. Außerdem ist nach Widdels Darstellung die B 65 in Nienstädt ein Ärgernis. Dort werde trotz der Starenkästen häufig zu schnell gefahren. Der Bürgermeister fordert deshalb die Umsetzung der fertigen Pläne für die Ortsumgehung. Da müsse die Politik am Ball bleiben. Die Seggebrucher Sorgen bezüglich der L 446 setzen sich in Hespe fort. Werner Vehling sieht auch dort kaum andere Möglichkeiten als mehr Kontrolle durch die Polizei. Zwar ist auch hier ein Gehweg für die Sicherheit der Fußgänger in Sicht. Der Weisheit letzter Schluss könne dies aber nicht sein. Bereits hetzt würden 4600 Fahrzeuge täglich an der Stemmer Ortsdurchfahrt gezählt. Der Verkehrsstrom werde noch zunehmen, sobalddie L 772 an der Grenze Nordrhein-Westfalens freigegeben werde. Nicht ratsam seien Temposchweller. In der Gemeinde Hespe seien damit schlechte Erfahrungen gemacht worden. In einem Fall seien die Huckel nach nicht einmal einem Jahr auf Bürgerwunsch wieder entfernt worden. Adolf Neitsch sieht, wie Stahlhut, finanzielle Schwierigkeiten bei der Entschärfung der Helpser Raserstrecken. Es sei bereits über einen Kreisel an der Bahnhofstraße in Kirchhorsten nachgedacht worden. Der Landkreis müsste diesen aber bezahlen und sei dazu seinerzeit nicht bereit gewesen. Das Projekt werde mutmaßlich noch einmal aufs Tapet kommen. Ansonsten sieht auch Neitsch die Lösung des Problems in erster Linie in mehr Kontrolle. Die gelte speziell für die Bahnhofstraße und die Ortsdurchfahrt Südhorstens im Zuge der Verbindung Kirchhorstens mit Gelldorf.



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