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Nienstädt will zuviel und wird ausgekontert

Bezirksoberliga (jö). Eine Halbzeit lang hielt Nienstädt in Grasdorf gut mit. Zur Pause stand es 0:0. Doch als die Gäste in der zweiten Halbzeit die Abwehr lockerten und Spielertrainer Torben Brandt seinen Liberoposten aufgab, da hagelte es Tore. Germania Grasdorf gewann mit einem deutlichen 4:0, weil beim ersatzgeschwächten SV Nienstädt in der Schlussphase jegliche Ordnung verloren ging. Busch, Rogovic und Schütte fehlten.

veröffentlicht am 27.11.2006 um 00:00 Uhr

"Ein 0:2 gegen einen starken Gegner wäre keine Schande gewesen", meinte Torben Brandt. Nienstädt stand in der ersten Halbzeit hinten gut. Sören Peters und Attila Boyraz hatten ihre Gegenspieler bestens im Griff. Nur von Außen kam bisweilen Gefahr. Stefan Horstmann und Christian Schütz hätten mit Distanzschüssen sogar die Führung erzielen können. Nach der Pause machte Nienstädt plötzlich Druck, war aber zu naiv und wurde von Grasdorf ausgekontert. Rodrigez dribbelte sich durch und erzielte das wichtige 1:0 der Platzherren (60.). Keine Chance für den Schütte-Ersatz Arthur Schneider, der fehlerlos hielt. Zum 2:0 und 3:0 wurde Grasdorf eingeladen. Jan Stepanek machtezwei verhängnisvolle Fehler, die Rodrigez eiskalt zum Hattrick ausnutzte (81./86.). Das 4:0 erzielte Kolm (91.) aus Abseitsposition. SVN: Schneider, Brandt, Boyraz, Peters, Schünemann (D. Drewes), Stepanek, M.-P. Drewes, Humke, Schütz, Christou, Horstmann.

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