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Christian Schütz und Stefan Horstmann für Stelingen wieder fit

Nienstädt mischt Beton an: Brandt setzt beim Spitzenreiter auf Defensive

Bezirksoberliga (jö). Wenn der Vorletzte SV Nienstädt beim TSV Stelingen antritt, dann treffen zwei Welten aufeinander. Beim Spitzenreiter brach vor zwei Wochen mit der Übernahme der Tabellenführung eine Fußballeuphorie aus. "Hier hat sich eine Mannschaft gefunden", jubelte Stelingens Vorsitzender, nachdem seine Mannschaft 5:1 gegen die mitfavorisierten Sportfreunde aus Anderten gewonnen hatte.

veröffentlicht am 23.03.2007 um 00:00 Uhr

Rückkehrer Christian Schütz (r.) soll dem SVN-Spiel neue Impulse

Zu den Heimspielen im stimmungsvollen Waldstadion finden sich regelmäßig 600 Zuschauer ein, weil die Mannschaft von Trainer Oliver Kauna mitreißenden Fußball spielt. Sie ist so stark besetzt, dass beim Sieg über Anderten sogar auf Torjäger Roy Manuel Lopez verzichtet werden konnte. Der überragende Stefan Böning, Jan Schewe, Marc Kauna und Michael Ostrowski sprangen als Torschützen ein. Auch Dirk Windhorn überzeugte bei der Machtübernahme restlos. "Es wird natürlich schwer, in diese Euphorie einzubrechen", weiß Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt, "zumindest können wir entspannt an die Sache herangehen." Torben Brandt schöpft aus der guten Leistung gegen den 1. FC Egestorf/Langreder Hoffnung: "Ich glaube nicht, dass Stelingen bedeutend stärkerist. Wir werden verteidigen. Stelingen muss sich etwas einfallen lassen." Für den SV Nienstädt rückt der Abstieg näher. Weil wahrscheinlich mehr als vier Mannschaften absteigen, beträgt der Abstand auf das rettende Ufer mittlerweile zehn Punkte. Entspannt hat sich dagegen die personelle Lage: Christian Schütz ist wiederhergestellt und kann spielen. Auch Stefan Horstmann spielt in Stelingen wieder mit. Das einzige Fragezeichen steht hinter Mario Schünemann, dessen Knie in der Woche eingehend untersucht wurde.



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