weather-image
12°

Nienstädt fehlt einfach das Glück

Bezirksoberliga (jö). Der SV Nienstädt bekam nach dem Spiel in Burgdorf auf der anschließenden Pressekonferenz viel Lob. Der Aufsteiger habe gut mitgehalten, hieß es, und er habe in der ersten Halbzeit sogar die besseren Torchancen gehabt. Doch alle Komplimente klangen wie Hohn. Das Spiel endete mit 0:3.

veröffentlicht am 16.03.2007 um 00:00 Uhr

Nienstädt steckt tiefer im Abstiegsschlamassel denn je. "Wir kämpfen, wir spielen am Limit, aber wir haben derzeit auch kein Glück", berichtet Spielertrainer Torben Brandt. Nienstädt hat am Sonnabend den 1. FC Germania Egestorf/Langreder zu Gast, der zuletzt einen klaren 4:0-Sieg gegen Syke landete. Torben Brandt war dabei und studierte den kommenden Gegner. Nach seiner Einschätzung kommt auf die Nienstädter Abwehr viel Arbeit zu. "Wir müssen hinten geordnet stehen und vorne den einen oder anderen Angriff durchbringen." Langreder wechselte im Winter den Trainer. Nach enttäuschendem Saisonverlauf soll der ehemalige Barsinghäuser und Hildesheimer Trainer Franz Genschick für neuen Schwung sorgen. Außerdem hat Langreder zwei starke polnische Spieler neu in der Mannschaft. Sie spielten bislang bei Hannover 96 und werden derzeit beim Bezirksoberligisten "geparkt". Falls Nienstädt auch am Samstag verliert, rückt der Klassenerhalt langsam in die unrealistische Zone, das weiß auch Torben Brandt. "Unsere nächsten Heimspiele gegen Langreder und Syke müssen wir auf jeden Fall gewinnen", sagt er. Johannes Struckmeier und Marc-Phillipp Drewes stehen wieder zur Verfügung. Auch Mario Schünemann ist bald wieder einsatzbereit. Er ist wieder im Training.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare