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TuS Jahn Lindhorst unterliegt der Braunschweiger BG mit 82:83

Niederlage mit der Schlusssirene Tolle Aufholjagd wird nicht belohnt

Basketball (rh). Ohne Krimi geht es nicht. Auch im Oberliga-Spiel des TuS Jahn Lindhorst gegen die Braunschweiger BG wurden die Nerven der Zuschauer wieder auf dasÄußerste strapaziert. Ein Bruchteil einer Sekunde fehlte den Lindhorstern zu einem kaum noch für möglich gehaltenen Sieg. Die Gäste gewannen letztendlich mit 83:82.

veröffentlicht am 13.11.2007 um 00:00 Uhr

34 Punkte sind nicht genug: Christian Brenneke (r.) verlor mit d

Ohne die Verletzten Heinrich Gerhardt, David Bednareck und Lars Schierhorn bekam das Angriffsspiel des TuS gegen Braunschweig einfach nicht die Sicherheit wie bei den letzten Heimspielen. Die Mannschaft bekam eine gewisse Hektik und Unruhe einfach nicht aus den Angriffsaktionen. Die Folge waren Fehlpässe und leichte Ballverluste. Trotz eines Lindhorster 16:5-Blitzstartes kam der Gast immer wieder zu leichten Punkten und lag nach acht Minuten mit 20:19 erstmals in Führung. Ein 28:27 in der 11. Minute war dann die letzte Lindhorster Führung bis in die dramatische Schlussphase. Bis dahin konnte der TuS seine Unsicherheit im Angriffsspiel nie ganz ablegen. Die Gäste aus Braunschweig konnten ihre Führung bis zeitweise auf 16 Punkte ausbauen. Noch 14 Zähler waren es, als der TuS mit Victor Burhanau einen weiteren wichtigen Stammspieler verlor. Burhanau wurde sehr hart bei einem Korbleger gefoult und ließ sich anschließend dazu hinreißen, seinen Gegenspieler weg zu schupsen. Dieser fiel theatralisch und die Unparteiischen werteten diese Aktion als Revanchefoul und disqualifizierten den Lindhorster Mitte des dritten Viertels. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende, der TuS hatte sich auf einen 10-Punkte-Rückstand herangekämpft, riskierte Lindhorst mit einer Ganzfeldpresse alles. Und die Maßnahme griff. Die Braunschweiger entpuppten sich als anfällig gegen eine solche Verteidigung und zeigten Schwächen beim Ballvortrag. Den Hausherren gelangen einige Steals und besonders Christian Bednareck wuchtete den Ball mit aller Energie immer wieder in den gegnerischen Korb. 57 Sekunden vor dem Abpfiff dann der Ausgleich, 40 Sekunden später durch leider nur einen verwandelten Freiwurf die Lindhorster Führung. Die verbliebenen 14 Sekunden waren dann nichts mehr für schwache Nerven. Lindhorst musste den Vorsprung verteidigen, möglichst ohne dabei zu foulen. Braunschweig attackierte den Korb mit allen Spielern, kam zum Wurf, der Ball klatschte auf die Ringkante und wurde von einem Braunschweiger Spieler glücklich in den Korb getippt. TuS: Victor Burhanau 5, Hamann 2, Weinert 17, Herber 6, Oleg Burhanau 6, Blome 2, Brenneke 34, Christian Bednareck 10.



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