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Die Verfolgung der Sinti und Roma hat – auch im Schaumburger Land – eine lange Tradition

„Nichts denn ein böses Gesindel“

Die augenblickliche Massenabschiebung von Roma aus Frankreich hat das Thema auch hierzulande ins Blickfeld gerückt. Im politischen Lager wird (wieder einmal) über den richtigen und angemessenen Umgang mit der in Deutschland derzeit 80 000 bis 120 000 Köpfe zählenden Minderheit diskutiert. Aus dem einst „fahrenden Volk“ sind längst sesshafte und zumeist unauffällige Nachbarn geworden. Trotzdem gibt es nach Aussage von Fachleuten bei vielen Einheimischen noch immer Ablehnung oder gar Angst. Dazu kommt eine merkwürdige Mischung aus operettenhafter Verklärung und schlechtem Gewissen. Zigeunermusik nämlich gehört zur beliebten Unterhaltung – und: Während der NS-Zeit wurden mehr als 200 000 Sinti und Roma umgebracht. Dabei durfte das Hitler-Regime auf großes Verständnis hoffen. Zigeuner wurden seit jeher rigoros verfolgt.

veröffentlicht am 01.10.2010 um 17:11 Uhr

Der Verfolgungswahn fiel in der NS-Zeit auf fruchtbaren Boden: 1

Autor:

Wilhelm Gerntrup


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