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Ortsfeuerwehr in Tündern gedenkt des Brandopfers vom November / Zahlreiche Beförderungen und Auszeichnungen

Nicht so leicht wegzustecken

Tündern. Auch wenn Tünderns Ortsbrandmeister Horst Tuckfeld von einem ruhigen Jahr bezogen auf die Einsätze sprach, so gab es bei einem Wohnungsbrand zum Ende des Jahres in Tündern leider einen Toten zu beklagen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden der Leiter der Ortswehr und sein Stellvertreter Dirk Kotowski in ihren Ämtern bestätigt.

veröffentlicht am 06.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

Von den neun Einsätzen, darunter vier Bränden, wird der Wohnungsbrand im November am „Werder“ sicherlich am längsten in Erinnerung bleiben. „Der Wohnungsmieter verlor dabei leider sein Leben. Immerhin konnten die eingesetzten Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen verhindern“, erklärte Ortsbrandmeister Tuckfeld in seinem Jahresbericht.

Seine 36 Aktiven wurden zudem unter anderem beim Großbrand der ehemaligen britischen Schule in Hastenbeck eingesetzt und bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und Trecker auf der K 16. Weiter rückten einmal sieben und beim zweiten Einsatz sechs Einsatzkräfte aus Tündern mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft West zur Deichsicherung beim Elbehochwasser ins Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) aus.

Zusammen mit Kräften aus der Gemeinde Emmerthal wurde bei einer Alarmübung eine Ölsperre über die Weser verlegt. Überhaupt wurde viel Zeit in die Aus- und Weiterbildung investiert. Horst Tuckfeld: „Höhepunkt dabei war wieder der Besuch im Brandhaus Lemgo, wo Atemschutzgeräteträger unter realistischen Bedingungen ihre Fähigkeiten verbessern können.“

Die Ortswehr unterstützte die Jugendwehr beim Altpapiersammeln, beteiligte sich am Schießen um den Dorfpokal, wobei das Team den 2. Platz erwarb, nahm an Wettbewerben teil, am Umwelttag, am Entdeckertag oder am Felgenfest. 3163,5 Dienststunden kamen so zusammen. Bei einer Fahrt nach Hamburg war dann mal Entspannung angesagt.

Da die Amtszeiten von Ortsbrandmeister Horst Tuckfeld und seinem Stellvertreter Dirk Kotowaski ablaufen, standen Neuwahlen an. Beide wurden von den Aktiven in ihren Ämtern bestätigt, auch wenn sie einige Gegenstimmen hinnehmen mussten. Als Ehrenbeamte müssen sie nun noch vom Stadtrat endgültig gewählt werden.

Zum Beisitzer wurde Jens Kiene ins Kommando gewählt.

Ortsbrandmeister Tuckfeld beförderte Jan Tuckfeld zum Oberfeuerwehrmann, Fabian Tuckfeld zum Hauptfeuerwehrmann und Jens Kiene zum Ersten Hauptfeuerwehrmann.

Ihre Ernennung zur Oberfeuerwehrmusikerinnen erhielten Lisanne Stock und Katharina Wietbrauck sowie Jan Branske zum Oberfeuerwehrmusiker. Ausgezeichnet von Stadtbrandmeister Gerhard Rathing mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Gerhard-Robert Schaper und Mario Meyer. Das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde an Günter Kiene und für 60 Jahre an Werner Zinnecker verliehen. Ortsbürgermeisterin Elke Meyer zeichnete für den Ortsrat Tündern Jan Tuckfeld, Alexander Usadel, Philipp Usadel und Alfons Meißner mit der Tündernnadel wegen ihres Einsatzes beim Elbehochwasser aus. Und für seine aktive Arbeit in der Feuerwehr, in der er seit 15 Jahren Schriftführer ist, bekam Gerd Freise von Elke Meyer den Tündernteller überreicht. tis



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