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Staatsbad Bad Pyrmont

Nicht nur Zahlen im Blick haben

Zu: „Theater Companie beendet Durststrecke“, vom 23. Juni
Welchen Anspruch stellt das Staatsbad/Musikbad an Macher, an die Einflussnehmer? Muss Bad Pyrmont künftig zufrieden sein mit Kleinkunst, Hopp und Popp? Das alles in Ehren. Mit anspruchsvoller Kurmusik und den Symphoniekonzerten hat Bad Pyrmont über Jahrzehnte seinen Namen und seinen Ruf erhalten. Seine Kurgäste sowie die Bewohner schätzten es sehr.

veröffentlicht am 24.07.2020 um 21:53 Uhr

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Covid-19 kann und darf alleine nicht die Begründung sein, dem Staats- und Musikbad ein musikalisches Ende zu bescheren! Menschen, die dafür in der Vergangenheit Verantwortung trugen, hatten von uns ihre Wertschätzung, sie waren immer mittendrin, sie zeigten und überzeugten durch ihre Anwesenheit, dass die Konzerte sowie die Kurmusik die tragenden Säulen unseres Musikbades Pyrmont sind. Dafür noch heute unsere Hochachtung. Herr Kovacs, der immer ermöglichte, seine Fähigkeit gezielt einzusetzen, so die Könner der Musik sich wirklich unter Beweis stellten! Wir denken auch an Schmidt-Gertenbach, der durch sein Mühen zu vielfältigen Angeboten, uns hervorragende Konzerte bescherte. All das sollte heute noch seine Anerkennung finden!

Nur Zahlen im Blick zu haben, kann oft kontraproduktiv sein. Bad Pyrmonter Bürger, die sich früher für das Wohl der Stadt und des Bades eingesetzt haben: „Wo seid Ihr? Seid Ihr müde geworden?“ Ein Zusammenspiel unserer Werte: der Theater Companie, der Musikschule in Harmonie, zu vereinen ist ein kleines Vermögen, das zu erhalten nötig wäre. So schnell der Abwärtstrend jetzt sein mag, umso träger geht es – wenn überhaupt – wieder nach oben. Werden wir am Ende doch die Verlierer sein? Der schöne Kurpark mit wenigen, eifrigen Händen vermag dies allein nicht aufzuhalten. Konzerte unter freiem Himmel, natürlich in gebührendem Abstand, werden so sehr vermisst. Ebenso im Schlosshof unter Schirmen, notfalls auch etwas kleiner, wäre bei Covid-19 ein kleines Vermögen. Das zu erhalten tut not! In diesem Jahr sind die Kurkarten der Gäste und Bewohner dem Staatsbad noch sicher! Oh Trampel, unsere Nerven!



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