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Nabu gibt Tipps zum Umgang mit Wespen

Nicht hektisch werden

HANNOVER. Sommer, Sonne, Picknick – draußen essen schmeckt einfach besser.

veröffentlicht am 15.07.2019 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 15.07.2019 um 16:14 Uhr

Doch der Genuss kann unangenehm werden, wenn die Speisen Wespen anlocken.

Kommen einem die gelb-schwarz-gestreiften Tiefflieger zu nahe, gilt es am besten, die Ruhe zu bewahren, nicht um sich zu schlagen und auf keinen Fall die Wespen anzupusten. Das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffshaltung. Normalerweise reagieren Wespen bei ihrer Nahrungssuche nicht aggressiv. Sie wehren sich erst, wenn sie um ihr Leben bangen. „Hektische oder panische Bewegungen sollten in der Nähe von Wespen und Hornissen vermieden werden“, erklärt Matthias Freter vom Nabu Niedersachsen.

Im Sommer schwärmen Wespen in Gärten und Siedlungen herum. Da Wespen wichtige Dienste für Landwirte und Hobbygärtner leisten, indem sie unerwünschte Insekten wie Raupen und Fliegen fangen, sollte man bei Wespennestern im eigenen Garten nicht gleich zu drastischen Maßnahmen greifen. Matthias Freter rät: „Bevor ein Wespennest professionell umgesiedelt werden soll, sollte man sich also überlegen, ob nicht doch ein Miteinander von Mensch und Wespenstaat möglich ist. Denn Wespen sind niemals grundlos aggressiv, sondern stechen nur zur Verteidigung des Nestes und ihres eigenen Lebens.“

Besonders im Spätsommer, wenn die Wespenvölker ihre maximale Größe erreichen, werden die Hautflügler auf der Suche nach Nahrung vermehrt von süßen Speisen und Grillfleisch angelockt. Während Kuchen, Eis und Saft der eigenen Versorgung dienen, wird Grillfleisch nur zur Aufzucht der Brut genutzt. Süße Speisen und Getränke im Freien sollten abgedeckt werden, um die Wespen nicht erst anzulocken. Sinnvoll ist es auch, nicht aus offenen Flaschen zu trinken, sondern Strohhalme zu benutzen.



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