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Drei Hainbuchen bewegen den Rat Heeßen

Nicht fällen - schneiden!

Heeßen (tw). "Umlegen" - oder nur zurück schneiden? Diese Frage hat den Rat Heeßen angesichts der von den Bürgervertretern als drei Hainbuchen identifizierten Bäume bewegt, die gegenüber den Grundstücken Hauptstraße 18 und 20 Sorgen machen.

veröffentlicht am 24.03.2007 um 00:00 Uhr

Gerhard Hasse: "Wenn die Bäume Blätter tragen, sehen sie gut aus. Ist aus den Blättern aber Laub geworden, kommt das böse Erwachen." Etwa bei Anwohnern, die sich über das welke Blattwerk beschweren. Ergo hatten die Politiker bereits auf ihrer Zusammenkunft vom 25. Februar überlegt, die Bäume zu fällen und durch langsam wachsende Büsche zu ersetzen. Hasse indes ist keineswegs dieser Meinung: "Wir sollten sie nicht fällen, sondern statt dessen - radikal - zurückschneiden." Dann habe die Gemeinde, hätten aber auch die Anwohner etwa zehn Jahre Ruhe. Aber bereits in drei Jahren, so der Politiker, hätten die Hainbuchen wieder eine ansehnliche Höhe von rund drei Metern. Alternativ und aus Gründen der Optik könne man die Bäume auch im Wechsel zurecht stutzen. Mit seiner Meinung vermochte sich Hasse am Ende durchzusetzen. Einstimmiger Beschluss der Ratskollegen unter Vorsitz von Bürgermeister Wilhelm Brümmel: "Die drei Hainbuchen werden auf eine ,geeignete' Höhe zurück geschnitten."

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