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Rodenberger "Bouletten" gewinnen Turnier

Nicht alle Früchte reifen bei der "Quali"

Bad Eilsen (sig). Nicht nach Wunsch ist für die heimischen Bouleteams die Qualifikationsrunde in Bad Eilsen verlaufen. Sowohl aus der Samtgemeinde als auch aus Bückeburg und Obernkirchen blieb jeweils eine Mannschaft auf der Strecke. Die Konkurrenz aus dem Nordkreis war beachtlich stark. Den Turniersieg errangen die aus Rodenberg stammenden "Bouletten", die im Endspiel mit dem LSV-Team "Boule au fer" den Kreismeister des Vorjahres knapp mit 13:11 besiegten.

veröffentlicht am 04.09.2006 um 00:00 Uhr

Das größte Pech hatte die Toskana-Runde aus Bad Eilsen. Sie kam zwar in ihrer Gruppe - ebenso wie die beiden schärfsten Konkurrenten - auf 4:2 Punkte, am Ende bedeutete aber der 13:4-Erfolg gegen den späteren Turniersieger das Aus. Ein 13:3 hätte gereicht, um sich für das Finale am nächsten Tag inBad Nenndorf zu qualifizieren. Dann hätten die "Bouletten" die Segel streichen müssen. Das zeigt bereits, wie knapp es bei einigen Entscheidungen zuging. Zu den großen Überraschungen zählte die "Trödelrunde". Das Obernkirchener Frauenteam hatte sich ursprünglich nicht für die Zwischenrunde qualifiziert und musste zusammen mit der Nabu-Mannschaft für die Topteams der Bergstadt antreten, die wegen Terminproblemen ausfielen. Zwei Siege in der dritten Gruppe bedeuteten für die "Trödelrunde" die unerwartete Startberechtigung für das Finale. Mit Titelverteidiger "Boule au fer" vom Luhdener SV und der Jägerstraße sowie den Marathonis aus Bückeburg sind allerdings drei heimische Teams weitergekommen, die zum Favoritenkreis gehörten. Die für die Teilnahme am Finale entscheidenden Plätze belegten in dieser Reihenfolge: 1. Bouletten (Rodenberg), 2. Boule au fer (Luhden), 3. Die Jägerstraße (Bückeburg), 4. BCA 1 (Altenhagen II), 5. Die Marathonis (Bückeburg), 6. BCA 2 (Altenhagen), 7. Trödelrunde (Obernkirchen), 8. Die Wegwerfgesellschaft (Rodenberg). Der als Schirmherr fungierende Bürgermeister des Kurortes, Horst Rinne, hatte die Veranstaltung im Englischen Garten eröffnet. Seine Stellvertreter Christel Bergmann nahm am Schluss die Siegerehrung vor und übergab den Pokal der Gemeinde an das Siegerteam aus Rodenberg, das sich vom Viertelfinale an in eine imponierende Form gespielte hatte.

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