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Landesjugendring organisiert Treffen

neXTvote zur Wahl

Hannover. Die niedersächsische Landtagswahl am 20. Januar 2013 nehmen die Jugendverbände und Jugendringe in Niedersachsen zum Anlass für eine landesweite Beteiligungsaktion, die vom Landesjugendring e.V. (LJR) koordiniert wird.

veröffentlicht am 25.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

Ziel der Kampagne ist es, den Wünschen, Interessen und Forderungen von Jugendlichen an die Landespolitik Gehör zu verschaffen und ihnen Gespräche mit Kandidaten zu ermöglichen.

Drei jugendpolitische Forderungen stehen im Mittelpunkt der neXTvote-Kampagne: 1. Demokratie: Junge Menschen wollen mitentscheiden, wenn es um ihre Zukunft geht. Dafür brauchen sie Formen der Partizipation, transparente Informationen und politische Mitwirkungsmöglichkeiten.

2. Freiheit: Junge Menschen brauchen Freiräume, in denen sie sich entfalten und ausprobieren können. Die Jugendphase ist mehr als die Vorbereitung auf die Arbeitswelt – neben Schule und Studium muss es Freiräume für selbst gestaltete Freizeit und ehrenamtliches Engagement geben.

3. Zukunft: Jugendarbeit ermöglicht unvergessliche Erlebnisse und vermittelt Lebenskompetenzen. Sie ist für Kinder, Jugendliche und die Gesellschaft unverzichtbar. Deshalb sind eine verlässliche Förderung und eine stärkere Unterstützung für das ehrenamtliche Engagement notwendig.

Die angestrebten Treffen „X=Meetings“ bieten je 10 bis 25 Jungwählern die Möglichkeit, einen der Spitzenkandidatwn näher kennenzulernen. LJR-Vorstandssprecher Jens Risse erklärt: „Wir wollen jungen Menschen den Kontakt zu Politikern ermöglichen und ihnen die Gelegenheit geben, ihre Anliegen zu diskutieren, wodurch sie sich von den üblichen Diskussionsrunden unterscheiden.“ Im Rahmen der „X=Aktion“ werden in möglichst vielen der 87 Wahlkreise Veranstaltungen mit Direktkandidaten durchgeführt. Jugendverbände und kommunale Jugendringe organisieren die Treffen.

Und Mitte Dezember soll der Wahl-O-Mat online gehen. Er bietet den Nutzern die Möglichkeit, die eigenen politischen Positionen mit denen der Parteien zu vergleichen und sich über die Standpunkte der Parteien zu informieren. Als Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, des niedersächsischen Kultusministeriums, der Agentur für Erwachsenenbildung und des Landesjugendringes wird der „Wahl-O-Mat“ zurzeit von einer Jugendredaktion unter wissenschaftlicher Begleitung vorbereitet.



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