weather-image
14°
×

Rege Diskussion in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Reinerbeck/Reine

Neuverpachtung der Jagd erfolgt im nächsten Frühjahr

Reinerbeck. Die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Reinerbeck/Reine im Reinerbecker Gasthaus Heuer war gut besucht: Neben den Regularien gab es einen wichtigen Tagesordnungspunkt – die „Aussprache über die anstehende Neuverpachtung der Jagd“. Nach der Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden Friedrich Pieper führte Schriftführer Gerd-Ulrich Prescher durchs Protokoll, und Kassenwart Harald Uhlenbrock präsentierte einen exakten Kassenbericht. Die Prüfer Frank Noltemeier und August Siekmeier hatten keinerlei Beanstandungen – der gesamte Vorstand wurde einstimmig entlastet.

veröffentlicht am 08.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:21 Uhr

Breiten Raum nahm die Aussprache über die anstehende Neuverpachtung der Jagd ein – sie steht für das Frühjahr 2015 an. Dazu hatten die seit dem Jahre 1988 in Reinerbeck und Reine jagenden Christian Veit und Reinhard Sendker aus dem Münsterland ihre erneute Bewerbung schriftlich dem Jagdvorstand eingereicht und gaben dazu auch zu Beginn der Versammlung Erläuterungen ab. Gründlich diskutierte die Versammlung Themen wie Aufteilung der Jagd in mehrere Bezirke, den bisherigen Jagdvertrag, eine mögliche Ausschreibung der Jagd und die Ausstellung von Jagderlaubnisscheinen.

Dieser Tagungsordnungspunkt galt eindeutig der Meinungsbildung. Dabei wurde der Aufteilung der Jagd in mehrere Bezirke eine klare Absage erteilt. Die Versammlung sprach deutlich ihre Zufriedenheit mit den bisherigen Jagdpächtern aus – es gab hier keine Gegenstimmen. Damit dürfte einer Verlängerung des bisherigen Jagdvertrages um weitere neun Jahre nichts im Wege stehen. Allerdings müssen darüber auch die Realverbände von Reinerbeck und Reine noch getrennt abstimmen. Die endgültige Entscheidung über die Jagdneuverpachtung fällt daher erst auf der nächsten Jahreshauptversammlung. Die Zustimmung dürfte dabei nur noch Formsache sein. Zum Abschussplan des abgelaufenen Jagdjahres berichtete Jagdpächter Christian Veit, dass beim Rehwild zwölf Böcke plus ein Fallwild, sechs Ricken plus fünf Fallwild geschossen wurden beziehungsweise zu verzeichnen waren. Beim Schwarzwild waren es 17 Sauen, bei den Füchsen vier, bei den Waschbären zwei und bei den Krähen fünf. Damit wurde der Abschussplan erfüllt.

Zu neuen Kassenprüfern wurden Friedrich-Wilhelm Vietmeyer und Friedrich Sauermann gewählt. Das gute Verhältnis zwischen den Jagdgenossen und den Jagdpächtern dokumentiert auch das in bestimmten Zeitabständen stattfindende Jagdessen – in diesem Jahr findet es am 18. Oktober im Dorfgemeinschaftshaus statt.wj



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt