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Kleintierzuchtverein Grohnde präsentiert Zuchtergebnisse: Tier- und Naturliebe als Motiv an oberster Stelle

Neuseeländer verweist Riese und Farbenzwerg auf die Ränge

Grohnde. Der Kleintierzuchtverein F 53 Grohnde präsentierte anlässlich der vereinseigenen Ausstellung in der Sporthalle Grohnde dem Publikum 126 Rassekaninchen aus 15 verschiedenen Rassen und Farben und 95 Zwerghühner und Tauben aus acht unterschiedlichen Rassen.

veröffentlicht am 06.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

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Die beste Gesamtleistung zeigte Jürgen Meier aus Hehlen mit seinen Weißen Neuseeländern, der auch die Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden konnte, gefolgt von Franz Meier, Ohr, mit seinen Deutschen Riesen. Das beste Tier der Ausstellung präsentierte ebenfalls Jürgen Meier mit einem Neuseeländer Rammler, der 98 von 100 möglichen Punkten errang. Jeweils mit 97,5 Punkten, also dicht gefolgt, zeigte Jürgen Meier auch den besten Rammler der Ausstellung und Romina Marie Meier die beste Häsin mit ihren Farbenzwergen, weißgrannenfarbig- schwarz. In der Jugendabteilung setzte sich Ann-Katrin Döring aus Voremberg mit roten Neuseeländern an die Spitze vor Luca Tobias Reimers aus Bad Pyrmont mit seinen Zwergwiddern, thüringerfarbig weiß.

Auch bei den Geflügelzüchtern gab es ein außergewöhnliches Ergebnis mit 97 Punkten, zeigte doch Georg Wilhelm Fischer aus Emmerthal den besten Hahn aus der Rasse Zwerg-Wyandotten, schwarz. Bei der Konkurrenz um die Geflügelvereinsmeisterschaft musste Georg Wilhelm Fischer den ersten Platz an Norbert Fuchs aus Bad Pyrmont abgeben, der mit seinen Bantam-Zwerghühnern die Vereinsmeisterschaft für sich entschied. Auch die begehrten Preise für den besten Hahn (G.-W. Fischer) und die beste Henne (Norbert Fuchs) machten die beiden Züchter unter sich aus.

In seinen Grußworten unterstrich der Vorsitzende Jürgen Meier die Bedeutung der Kleintierzucht. „So verschieden wie die Kleintiere, so verschieden waren und sind die Motive der Züchter und Züchterinnen. Stand früher oft der Nutzen im Vordergrund, so liegen die Beweggründe heute meist im ideellen Bereich. Die Züchter suchen die Beziehung zu etwas Lebendigem; sie suchen die Verbindung zu der Natur, die heute oft verloren geht. Als Züchter wollen wir miterleben, wie ein Tier heranwächst, sich entwickelt und nicht zuletzt wollen wir durch unsere züchterische Arbeit die Vielfalt der Rassen und damit ein Stück Naturvielfalt erhalten“, sagt Jürgen Meier.

Ein Dankeschön richtete der Vereinsvorsitzende an alle Sponsoren, die durch ihre Unterstützung die ehrenamtliche Vereinsarbeit maßgeblich unterstützten.

In einem waren sich die anwesenden Ehrengäste Ulrich Watermann (SPD-MdL), Rita Bode (Bürgermeisterin Grohnde) und von der Organisation der Bundesjugendleiter Hans-Dieter Funk (Eldagsen) und der stellvertretende Kreisvorsitzende Hartmut Reese (Bad Pyrmont) jedoch einig: Das auf der Ausstellung gebotene Ambiente ermöglicht allen Besuchern einen positiven Eindruck vom Hobby der Kleintierzucht.

Für die Züchter des Vereins stehen nun Ende November die Europameisterschaften in Leipzig auf dem Terminplan, gefolgt von der Kreismeisterschaft am 15./16. Dezember im Freibad in Lügde und den Landesmeisterschaften am ersten Januarwochenende in den Deula-Schulen in Nienburg. Den Abschluss der Ausstellungssaison 2012/2013 bildet dann am 2./3. Februar 2013 die Bundesrammlerschau in Oldenburg. In dieser Frühlingszeit werden bei den Züchtern schon die ersten Jungtiere im Nest ihrer Mutter liegen und darauf warten, im November 2013 wieder dem Grohnder Publikum präsentiert zu werden.

Jürgen Meier (Hehlen) mit dem „besten Tier der Schau“, der

Weiße Neuseeländer erzielte 98 Punkte.

Georg Wilhelm Fischer aus Emmerthal erreichte mit seinem schwarzen Siegerhahn

der Rasse Zwergwyandotte 97 Punkte.



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