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2:2 zum Auftakt gegen den TSV Deinsen / Tore durch Schütt und Hoffmann

Neun Minuten fehlen der Eintracht Bückeberge zum Premieren-Sieg

Frauenfußball (pm). Am Ende rätselten viele in Wendthagen: Einen Punkt gewonnen - oder zwei verloren. Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge gelang zwar mit dem 2:2 gegen den TSV Deinsen ein passables Auftaktresultat, bis neun Minuten vor dem Ende sah es jedoch sogar nach einem Erfolg für die Gastgeberinnen aus.

veröffentlicht am 19.09.2008 um 00:00 Uhr

Meike Hunte (r.) kommt um Bruchteile von Sekunden zu spät. Foto:

Die Wendthägerinnen nahmen in der ersten Hälfte das körperbetonte Spiel der Gäste an. Die leichte Feldüberlegenheit der Deinserinnen glich die Eintracht durch Effizienz aus. Inka Schütt ließ nach einem Einwurf von Lara Hoffmann eine Gegnerin auf der Grundlinie stehen und schoss zum 1:0 ins kurze Eck (19. Minute). Hoffmann erhöhte sogar auf 2:0, nachdem sie energisch einem ungenauen Zuspiel nachgesetzt und dem gegnerischen Libero den Ball abgeluchst hatte (37.). Allerdings fehlte es der Eintracht bereits vor dem Wechsel etwas an Zielstrebigkeit. Besonders in den Phasen nach den Treffern versäumte es Bückeberge, das Ergebnis weiter auszubauen. Nach der Pause begann die Eintracht zunächst schwungvoll. Nach einem vermeintlichen Foul an Schütt warteten die Gastgeber aber vergeblich auf einen Elfmeterpfiff (55.). Im Anschluss ließ die Eintracht dem Gegner zunehmend mehr Freiräume. Dieser kam zwar zu einigen Torchancen, doch wie bei Maline Dahler, die nur die Latte traf (33.),hatte dies zunächst auch in der zweiten Hälfte keine Folgen für die Gastgeberinnen. Den Anschlusstreffer legte Bückeberge selbst auf. Yvonne Harms nahm einen planlosen Fehlpass an der Strafraumgrenze kurz an und lupfte ihn über Torfrau Sonja Braun in die Maschen (70.). Der Eintracht gingen danach die Ideen im Spielaufbau aus. Immer schneller kamen die Bälle nach Abwehraktionen zurück und erhöhten den Druck auf die eigene Defensive. Erst als Sarah Freier mit einem Distanzschuss ausgeglichen hatte (81.), versuchte Bückeberge wieder mehr nach vorn, Sabrina Pelzer scheiterte aber zweimal mit Versuchen aus der zweiten Reihe. TSV: Braun, Pelzer, Mensching (70. Dittmann), Zeckel (78. Pöppel), Biesterfeld, Mathiesen (57. L. Syla), A. Syla, Schütt, Morast, Hunte, Hoffmann.

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