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Entlassfeier im Gymnasium / Niklas Laasch baut das beste Abi / Andreas Genzel beweist viel Mut

Neun Adolfiner mit einer "1" vor dem Komma

Bückeburg (jp). Für den Abiturjahrgang 2008 des Gymnasiums Adolfinum Bückeburg hat der Ernst des Lebens begonnen. Während der Entlassfeier im Forum des Schulgebäudes erhielt er aus den Händen von Schulleiter Heinz-Ulrich Gosemann und der Tutoren seine Reifezeugnisse. Begonnen hatte die Entlassfeier mit einer Gedenkminute für die während der elften Klasse verstorbene Mitschülerin Anne Teske.

veröffentlicht am 28.06.2008 um 00:00 Uhr

Der Jahrgangsbeste Niklas Laasch erhält von Schulleiter Heinz-Ul

8 9 Schüler waren in diesem Jahr am Adolfinum zum Abitur zugelassen, erstmals nach den Bedingungen des Zentralabiturs. Und die meisterten die Schützlinge von Jahrgangsleiter Jürgen Hockemeier mit Bravour: Alle 89 bestanden ihre Abiturprüfungen, neun mit einer eins vor dem Komma in der Abiturnote. Das beste Abitur erzielte Niklas Laasch, gefolgt von Fiona Hempelmann und Charlotte-Luisa Janzen. Mit dem Preis des Vereins Alter Adolfiner für herausragende schulische wie soziale Leistungen wurden Charlotte-Luisa Janzen, Carmen Liebich, Niklas Laasch und Kai Wolschke ausgezeichnet. Komplimente erhielten die Abiturienten insbesondere von ihrem Jahrgangsleiter: "Ich durfte einen leistungsbereiten Jahrgang betreuen, der es auch bei Organisationen von Großveranstaltungen zur Perfektion gebracht hat", erklärte Hockemeier. "Bei der Teamentwicklung haben Sie uns bei Ihren Veranstaltungen den Weg gewiesen." In der Abizeitung habe sich überwiegend die Resonanz auf ein sehr gutes Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern niedergeschlagen. "Die Ergebnisse des Zentralabiturs bestätigen diesen Eindruck." Den meisten Applaus erhielt Hockemeier für seinen Schlusssatz: "Ich habe sehr, sehr gerne mit Ihnen zusammengearbeitet." Dankesworte an Mitschüler, Lehrer und Eltern gab es auch von den Schüler-Rednern Kai Wolschke und Julia Kuhlmann, ebenso von den Elternvertretern Anne Riemenschneider und Lothar Barth. Die goldene Abiturientin Maren Heinzerling aus Berlin appellierte an die Schulabgänger, bei allem beruflichen Engagement in der Zukunft die Herkunft nicht aus den Augen zu verlieren: "Elternhaus und Schule sind die Wurzeln und das Fundament, ohne die das Gebäude zum Einsturz kommt." So harmonisch diese Worte während der Entlassfeier selbst ausfielen, so sehr müssen sich zuvor Misstöne in die letzten Schultage gemischt haben. In einem Beitrag für die Abizeitung hatte Abiturient Andreas Genzel massive Vorwürfe gegen zwei Lehrkräfte erhoben. Dieser Beitrag schlug nach Erscheinen der Abizeitung so hohe Wellen, dass sich der Autor bei der Entlassfeier zu einem öffentlichen Widerruf genötigt sah. Seine Formulierungen seien starkübertrieben gewesen und hätten einen falschen Eindruck vermittelt, erklärte Genzel. Insbesondere sei die Aussage, Facharbeiten seien von den beiden Lehrern willkürlich bewertet worden, unrichtig. Kompliment dafür von Schulleiter Heinz-Ulrich Gosemann: "Dieser Mut hat mich sehr beeindruckt." Aus Solidarität mit ihrem Mitschüler erhoben sich alle Abiturienten während der öffentlichen Erklärung Andreas Genzels von ihren Plätzen. Künstlerisch ließen die Abiturienten während der Entlassfeier noch ein paar Momente aus ihrem Abi-Konzert Revue passieren. Tilman Cremer begann mit einer Klavierimprovisation, Nicki Baar und Maximilian Hirsch entboten die Performance "7 Minuten ganz großes Kino", Carlo Zuschlag, Daniel Unruh undNicki Baar intonierten Metallicas "Nothing else matters" und Antonia Leiermann und Carina Große tanzten zu "Stronger". Siehe auch weiteren Bericht unten.



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