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Neujahrs-Wasserskilauf und Klassenvorlesewettbewerb

Füreinander da zu sein, ist den Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes besonders wichtig. Dies trifft auch auf die zahlreichen Mitglieder der DRK-Ortsgruppe in Oldendorf zu. Sei es zu geselligen Veranstaltungen, bei Fahrten, Geburtstagen, Krankenbesuchen oder den Blutspendeterminen – das gemeinsame Miteinander steht für die Oldendorfer im Vordergrund. Aus diesem Anlass zeichnete die erste Vorsitzende, Cornelia Hessing, verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Vertrauen und ihre teils fast lebenslange Zugehörigkeit zum Verein aus.

veröffentlicht am 06.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:21 Uhr

Der Neujahrs-Wasserskilauf an der Weser gegenüber dem Gut Ohr wa

 

Füreinander da zu sein, ist den Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes besonders wichtig. Dies trifft auch auf die zahlreichen Mitglieder der DRK-Ortsgruppe in Oldendorf zu. Sei es zu geselligen Veranstaltungen, bei Fahrten, Geburtstagen, Krankenbesuchen oder den Blutspendeterminen – das gemeinsame Miteinander steht für die Oldendorfer im Vordergrund. Aus diesem Anlass zeichnete die erste Vorsitzende, Cornelia Hessing, verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Vertrauen und ihre teils fast lebenslange Zugehörigkeit zum Verein aus. In der heutigen Zeit sei es nicht mehr selbstverständlich, einem Verein anzugehören und seine Arbeit zu unterstützen, führte Cornelia Hessing ihre Worte der Anerkennung aus. Folgende Mitglieder blicken auf langjährige Vereinszugehörigkeit zurück und wurden mit Urkunden und Blumengrüßen geehrt: Erika Edeler, Angelika Hilger, Brigitte Grimpe, Ilona Homann, Petra Krause-Wloch, Waltraud Rogner und Christa Tegtmeier gehören dem DRK seit 25 Jahren an. Eva Rinne und Jutta Marhenke blicken bereits auf 40 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück. Ein besonderer Dank gebührte Hiltrud Ernst für 50 Jahre Mitgliedschaft sowie Anneliese Zocholl für 70 Jahre im DRK. Doch mit diesen hohen Ehrungen hörte es an diesem Abend nicht auf. Martina Keese war bei der Ehrung von 75 Jahren Zugehörigkeit zum DRK nahezu überwältigt. „Eine solche Ehrung auszusprechen, ist schon etwas ganz Besonderes“, bemerkte die stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont mit Blick zur Jubilarin Ilse Füllberg. Solch eine Ehrung werde im Landkreis höchst selten ausgesprochen, wissen auch die Vorstandsmitglieder des Ortsvereins. Die Umrahmung dieser Feierstunde nahm der Solist Dieter Berg mit seinen Gesangseinlagen um winterliche, aber auch heimatliche Melodien vor. Die musikalische Begleitung erfolgte durch Henning Renner, der gekonnt dem Akkordeon ruhige, aber auch flotte Töne entlockte.

Tag für Tag werden unzählige Liter Blut benötigt, um den Bedarf an lebensrettendem Blut für Unfallopfer oder Kranke Menschen zu decken. Hier werden die Ortsgruppen des Deutschen Roten Kreuzes mit ihren Blutspendeaktionen aktiv, so auch in Osterwald, wo die ehrenamtlichen Helferinnen 52 Spender begrüßten. Über Erstspender zeigen sich die Osterwalder immer besonders erfreut. „Hier konnten wir zwei Personen begrüßen“, freute sich das langjährige DRK-Mitglied Inge Seiffert. Schließlich sei es für die Zukunft wichtig, gerade junge Leute zum Blutspenden zu gewinnen, um auch langfristig die Gabe von Blutkonserven garantieren zu können. Und auch diesmal ließen es sich die 15 Helfer um die erste Vorsitzende Irmgard Deiters nicht nehmen, sich bei besonders aktiven Spendern mit Präsentkörben zu bedanken. Barbara Sander gab zum 40. Mal den lebensrettenden Saft, auf 50 Blutspenden kommt Karin Kotschate. Bereits das 75. Mal war Uwe Wöhler dabei, für den es eine Selbstverständlichkeit ist, anderen Leuten zu helfen. Nicht mehr viel fehlt für Hartmut Höhn an einer dreistelligen Zahl der Blutspenden. Zum 90. Mal begab sich der Lauensteiner in die Obhut des Blutspendedienstes und des DRK. Ob er die 100. Blutspende erreiche, wisse der Rentner noch nicht, er blicke aber positiv in die Zukunft.

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Zum 50-jährigen Bestehen ihres Chores St. Marien gab es ein feierliches Konzert mit vielen musikalischen Einlagen vom Männergesangverein Barksen, dem Posaunenchor und dem Hackbrett-Trio.

„Besonders langjährige Spender zu ehren, ist etwas Schönes“, sagte Inge Seiffert. „Denn hier setzen sich Menschen fast ihr ganzes Leben lang für die Hilfe anderer ein.“

Mit etwas Verspätung startet am Mittag des Neujahrstages der traditionelle Neujahrs-Wasserskilauf im Weserbogen gegenüber Ohr. Fast wäre dieses „Spektakel“ gescheitert. Lutz Kunkel dazu: „Die Nato-Rampe ist total vereist, und die Gefahr für Unfälle sehr groß.“ Doch Lutz Kunkel ist nicht der Mann, der die liebgewordene Tradition scheitern lässt. Etwas Arbeit, ein wenig Salz, und schon ging es nach 30 Minuten Verspätung los. Währenddessen genossen die gut 150 Zuschauer Glühwein und tauschten Neujahrsglückwünsche aus. Zahlreiche Wasserskiläufer zeigten dann auf der Weser, gezogen vom „Master Craff Boot“ der Wasserskifreunde Bodenwerder, was sie können, und das bei einer Lufttemperatur von Minus einem und einer Wassertemperatur von plus vier Grad.

Teilnehmen ist alles, das sagten sich die zehn Gewinner der Klassenvorlesewettbewerbe aller vierten Klassen aus den Grundschulen am Rosenbusch und Großenwieden. Sie lasen vor einer Jury, um unter sich den Ausdrucksstärksten zu ermitteln. Dabei fiel es der Jury, bestehend aus Herrn Schattenberg, Frau Böger, Frau Päch und Frau Scheel, nicht leicht, sich zwischen den Vorlesern zu entscheiden, da alle Kinder super gelesen haben. Sieger wurde schließlich Maxim Krettek vor Marie Henke. Er kann nun an dem kreisweiten Vorleseentscheid in Hameln teilnehmen.

Mit einem Adventsliederabend am 23. Dezember 1960 begann eine Erfolgsgeschichte, die jetzt ihr fünfzigstes Jubiläum feierte. Einziger noch aktiver Mitwirkender der ersten Stunde war beim 50. Advents- und Weihnachtskonzert des Kirchenchores St. Marien von 1891 aus Hessisch Oldendorf dessen Vorsitzender Erich Mettin. „Mich haben sie 1954 als 17-jährigen in den Chor geholt, ich war immer der Jüngste und bin auch heute noch im Bass fast der Jüngste“, erzählt er und verweist darauf, dass der Chor die älteste Gruppe der Kirchengemeinde sei. Von der Besetzung von 1960 seien nur noch Liesa Knipping, Lina Wegener und die Frau des ehemaligen Pastors, Irene Reinhardt, die in Göttingen lebt, übrig; sie singen aber schon lange nicht mehr mit. Nach dem Tod des Organisten, Rektor Heinz Otto 1962 übernahm Wilhelm Stieg aus Deckbergen die Vakanzvertretung, und von 1966 bis 1979 war Herbert Deiters musikalischer Leiter. Von 1980 an agierte der Großenwiedener Fritz Eggerding 23 Jahre lang als musikalischer Kopf der Kirchengemeinde. Da er zugleich den Posaunenchor Großenwieden leitete, sorgte er dafür, dass seine Bläser jetzt mitspielten. Damals setzte der amtierende Pastor Christoph Wiesenfeldt den Termin des Konzertes auf den ersten Advent fest. Nach Eggerdings Tod folgte Günter Groß als Chorleiter, aktuell ist Tatjana Brandsmeier als Organistin und Chorleiterin angestellt. Der Männergesangverein Liedertafel von 1901 Barksen, den sie ebenfalls leitet, bereichert nun das Konzert.

Neben Kirchenchor, Männergesangverein und Posaunenchor begeisterte das Hackbrett-Trio „Ad Libitum“. Weiterhin gestalteten Sopranistin Doris Holstein-Waltemathe, begleitet von Andrea Beißner an der Orgel, und die Flötengruppe Wei-beck-Krückeberg das Programm des Jubiläumskonzertes. Die ausgewogene Mischung aus Liedgut der Klassik, des Barocks und der Moderne, aus Volkstümlichem und Filmmusik gefiel dem Publikum in der voll besetzten Marienkirche gut.



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