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Konzept „Museumslandschaft“ überarbeitet / Hoffnung auf Hilfe vom Landkreis

Neues Pfarrhaus als „Plan B“

Wiedensahl (kle). Der Kauf des Klenkenhofes ist zwar gekippt worden, die Unterstützer des Konzepts „Museumslandschaft Wilhelm Busch Wiedensahl“ wollen sich davon aber nicht entmutigen lassen. „Jede Niederlage bietet auch eine Chance“, ist die Überzeugung von Adolf Peeck, Vorsitzender des Heimatbundes. Für die weitere Planung wolle man sich daher nun auf das neue Pfarrhaus konzentrieren. „Der Vorteil ist, dass wir dieses Besucherzentrum mit dem Personal im ‚Alten Pfarrhaus‘ zusammen betreuen können“, so Peeck.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 19:19 Uhr

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Kurt Cholewa, Leiter des Heimatmuseums, habe sich damit einverstanden erklärt, „dass wir die ‚Max und Moritz‘-Ausstellung in den Räumen des Museums im ‚Alten Pfarrhaus‘ unterbringen können“. Raum für Büros und für ein Besucherzentrum, in dem der jüngst gedrehte Film über das Leben von Wilhelm Busch gezeigt werden soll, könnte indes das neue Pfarrhaus bieten.

Für das neu überarbeitete und weiterentwickelte Konzept „Museumslandschaft Wilhelm Busch Wiedensahl“ erhoffen sich die Beteiligten nun Unterstützung von außen, insbesondere vom Landkreis, „dass wir das neue Pfarrhaus kaufen und dort ein Besucherzentrum einrichten“ können. Das aktuelle Konzept umfasst folgende Punkte, die durch unterschiedliche Maßnahmen wie den Ausbau des Marktplatzes und den geplanten Bau eines Treppenlifts für das Heimatmuseum zum Teil bereits auf den Weg gebracht wurden:

Der Marktplatz dient mit Parkplätzen, Infotafeln und Hinweisschildern als Ankunftsort für Besucher.

Im Besucherzentrum – nach Möglichkeit das neue Pfarrhaus – wird der Film über das „Leben von Wilhelm Busch“ gezeigt. Dazu sollen ein Willkommens-Getränk und Hintergrundinformationen gehören, ebenso das Angebot eines Dorfspazierganges. Darüber hinaus soll das Besucherzentrum Platz für das Büro eines Geschäftsführers bieten.

Das Wilhelm-Busch-Denkmal und das Museum im „Alten Pfarrhaus“ mit der Busch-Wohnstätte, der „Max & Moritz“-Ausstellung und heimatkundlichen Sammlungen bildet eine weitere Station. Diese soll eine Bildschirmpräsentation sowie eine Medienstation über das „Alte Pfarrhaus“ und das Pfarrwitwenhaus bereithalten.

Am Geburtshaus erwarten die Besucher ebenfalls eine Bildschirmpräsentation und eine Medienstation über das Geburtshaus selbst.

Im „Dörp Kaffee“, Boltens Deele, Gasthof Ronnenberg sowie im Wilhelm-Busch-Keller sollen die Besucher Gelegenheit zum Kaffeetrinken oder Essen erhalten.

Für die einzelnen Stationen rechnen die Organisatoren mit Aufenthaltszeiten von durchschnittlich einer Stunde. Allein für die Fahrradtour auf den Spuren von Wilhelm Busch werden drei Stunden veranschlagt.

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts „Museumslandschaft Wilhelm Busch Wiedensahl“: Das Geburtshaus mit Buschs Wohnstube.

Foto: rg



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